Eine Hand die auf eine Darstellung der Energieeffizienzklassen von einem Heizsystem zeigt.

4 gute Gründe, in ein energiesparendes und umweltfreundliches Hallenheizsystem zu investieren

Wie alle Sektoren muss auch die Industrie ihren Teil zum Klimaschutz und gegen die Erderwärmung beitragen. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Investition in ein energieeffizientes, umweltfreundliches Heizsystem. Lesen Sie in diesem Beitrag, welche Gründe konkret dafür sprechen.

Die Säulen der Energiewende

Die Energiewende spielt eine zentrale Rolle in Industrie und Politik: Weg von fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energien und zu mehr Effizienz lautet das Motto, mit dem die Energieversorgung in den kommenden Jahrzehnten umgestellt werden soll. Auf drei Säulen stützt sich die Energiewende dabei:

  1. Ausbau erneuerbarer Energien.
  2. Erhöhen der Energieeffizienz bei Strom-, Wärme- und Kälteversorgung.
  3. Verstärktes Energiesparen.

Sie bestimmen maßgeblich, wie Hallenbetreiber zukünftig ihre Heizsysteme planen sollten: Energiesparend und umweltfreundlich. Das gilt sowohl für Neubauten als auch für Sanierungsprojekte. Aus diesen Säulen lassen sich vier Gründe ableiten, warum Sie damit so früh wie möglich beginnen sollten.

1. Zahlreiche Zuschüsse fördern die energetische Sanierung

Besonders bei der energetischen Modernisierung Ihrer Hallengebäude können Sie auf zahlreiche Förderprograme und Zuschüsse zurückgreifen, die Ihnen den Weg zu mehr Klimaschutz ebnen. Beispielsweise werden bis zu 80 % der Kosten für Beratungsleistungen durch einen Energieberater gedeckt. Dieser zeigt Ihnen auf, wo in Ihrem Unternehmen Einsparpotenziale stecken. Ob es sich dabei um technische oder um bauliche Maßnahmen handelt, ist gleich. Denn als Bemessungsgrundlage wird die energetische Gesamtbilanz des Gebäudes betrachtet. Zu den Fördermöglichkeiten des Bundes zählen die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) oder die Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft.

2. Mit umweltfreundlichen Heizsystemen wirkt sich die CO2-Steuer geringer aus

Um Verbrauchern einen Anreiz zu geben, stärker auf regenerative Energiequellen zu setzen, ist zum 01. Januar 2021 die CO2-Bepreisung bzw. CO2-Steuer in Kraft getreten. Ab 2021 steigen damit jedes Jahr die Preise für fossile Brennstoffe wie Heizöl, Flüssig- und Erdgas, Kohle, Benzin und Diesel. Denn Hersteller bzw. Vertreiber müssen nun Emissionsrechte erwerben, deren Kosten sie auf die Verbraucher umlegen. Das bedeutet: Wer sein Heizsystem mit fossilen Brennstoffen betreibt und dabei den Energieverbrauch nicht optimiert, muss mit steigenden Kosten rechnen. Setzen Sie daher beim Neubau und der Modernisierung Ihrer Hallengebäude auf effiziente, umweltfreundliche Heizsysteme, die wenig Energie verbrauchen, möglichst mit dem kohlenstoffärmsten fossilen Energieträger Gas betrieben werden und in Zukunft verstärkt regenerativ betrieben werden können. So sparen Sie Heizkosten und tragen gleichzeitig zum Klimaschutz bei.

3. Energieeffizienz ist zentraler Bestandteil der Energiewende

Die Energieeffizienzstrategie 2050 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie setzt klare Ziele: Bis 2030 soll der Primärenergieverbrauch in Deutschland im Vergleich zu 2008 um 30 % gesenkt werden, bis 2050 halbiert. Die Maßnahmen dafür werden im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE 2.0) gebündelt. „Die sauberste und günstigste Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird“, lautet das Motto der Energieeffizienz-Strategie. Um diese Ziele zu erreichen, will Deutschland die Energieeffizienz vor allem im Gebäudebereich vorantreiben, Energieeffizienz als Rendite- und Geschäftsmodell etablieren sowie die Eigenverantwortlichkeit für Energieeffizienz steigern.

Zusammengefasst bedeutet das für Sie als Hallenbetreiber: Um Energieeffizienz kommen Sie in Zukunft nicht mehr herum. Hallenheizungen verbrauchen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg etwa das sechs- bis zwanzigfache an Energiekosten im Vergleich zu den Investitionskosten. Mit Blick auf Total Cost of Ownership, auf die steigenden Preise für fossile Brennstoffe sowie die wachsenden Anforderungen an die Energieeffizienz Ihres Unternehmens ist es deshalb auch aus wirtschaftlicher Sicht kaum sinnvoll, in herkömmliche Heizsysteme zu investieren. Planen Sie daher beim Neubau bzw. der Sanierung Ihrer Hallengebäude langfristig, um Ihr Heizsystem nicht in wenigen Jahren wieder austauschen zu müssen.

Moderne Hallenheizungen überzeugen durch eine effiziente Arbeitsweise, mit der sich die Investitionskosten schon in kürzester Zeit amortisieren. Sie lohnen sich daher nicht nur aus energiepolitischer Sicht, sondern auch mit Blick auf die Total Cost of Ownership. Ein moderner gasbetriebener Infrarotstrahler arbeitet beispielsweise so effizient, dass Sie bis zu 70 % Energieeinsparung verzeichnen können. Zudem lassen sich Industrieheizungen längst mit anderen Technologien vernetzen und so das Maximum an Effizienz herausholen: mit Restwärme wird beispielsweise warmes Wasser erzeugt, das dann u. a. zum Heizen von angrenzenden Büroräumen genutzt werden kann. Abwärme aus Produktionsprozessen lässt sich in die Systeme ebenso einbinden wie Energie aus Solarthermie. Und eines ist klar: Je weniger Energie Sie ungenutzt verpuffen lassen, desto umweltfreundlicher ist Ihr Unternehmen.

4. Das GEG lässt Ihnen Spielraum bei der Planung Ihres Heizsystems

Besitzer von neu errichteten Gebäuden sind verpflichtet, regenerative Energien zu nutzen – im Bereich Hallengebäude sieht das jedoch ganz anders aus. Das mag überraschen, denn seit EnEV und EEWärmeG vor über 10 Jahren im Schnellschuss verabschiedet wurden hält sich hartnäckig das Gerücht, dass auch in Nichtwohngebäuden kein Weg an erneuerbaren Energien vorbeiführt – obwohl sie vielfach nicht die effizienteste Wahl darstellten.

Diese vermeintliche Vorgabe ist in den Köpfen vieler Planer noch immer verankert, denn die zweite Säule der Energiewende – namentlich die Energieeffizienz – ließ der Gesetzgeber damals außer Acht. Ebenso wie die Tatsache, dass Hallengebäude physikalisch und heiztechnisch völlig andere Anforderungen stellen als der Geschossbau. Dies wurde jedoch mit den Novellen von EnEV und EEWärmeG schrittweise behoben. Und zuletzt im November 2020 durch Inkrafttreten des neuen Gebäudeenergiegesetzes: Das GEG rückt den Grundsatz „Effizienz statt Substitution“ in den Fokus. Ab einer Hallenhöhe von 4m brauchen Sie beim Betreiben von dezentralen Heizsystemen keine regenerativen Energien einsetzen.

Ihnen stehen daher beim Planen Ihres Heizsystems zahlreiche Möglichkeiten offen, dieses sowohl umweltfreundlich als auch effizient zu gestalten. Und dies auch mit dem kohlenstoffarmen fossilen Energieträger Erdgas, solange Ihre Industrieheizung effizient arbeitet. Denn dieser Brennstoff weist einen guten Primärenergiefaktor auf, ist durch die kommende Synthetisierung zunehmend grün und gilt als Brückentechnologie auf dem Weg in die klimaneutrale Zukunft.

Fazit: Vieles spricht für effizientere, umweltfreundliche Hallenheizungen

Besonders die Energie- und Kosteneinsparungen sprechen für sich, wenn Sie über die Investition in ein modernes Heizsystem nachdenken. Zudem drängt auch die Gesetzgebung immer stärker dazu, im Sinne des Klimaschutzes auf effizientere, umweltfreundliche Technologien zu setzen und unterstützt dies durch zahlreiche Förderprogramme. Ausreden für eine energetische Sanierung oder eine umweltfreundliche Neuplanung gibt es daher keine mehr. Also zögern Sie nicht länger und nehmen Sie das Projekt so früh wie möglich in Angriff. KÜBLER unterstützt Sie dabei gerne.


Straßenschild in Form eines Vorfahrt gewären Schildes, mit der Aufschrift CO2-Steuer.

Die neue CO2-Steuer: Was bedeutet sie für Ihr Unternehmen?

Seit 01. Januar 2021 gilt die CO2-Bepreisung, auch bekannt als „CO2-Preis“ oder „CO2-Steuer“. In den Augen vieler Unternehmer und Verbraucher eine zusätzliche Belastung, lässt die neue Abgabe doch die Energiepreise in die Höhe schnellen dadurch unter anderem die Heizkosten steigen. Erfahren Sie in diesem Beitrag mehr über die neue CO2-Steuer und ihre Folgen.

Jetzt hat CO2 auch in Deutschland einen Preis

Zum Schutz unserer Lebensgrundlagen hat die Weltgemeinschaft auf der UN-Klimaschutzkonferenz 2015 im Übereinkommen von Paris beschlossen, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C, möglichst auf 1,5 °C, zu beschränken. Dazu müssen wir ab 2050 treibhausgasneutral sein. Seitdem wurden mehr und mehr Maßnahmen entwickelt, um dieses Ziel zu erreichen – sowohl international als auch auf europäischer und nationaler Ebene. Die Europäische Union will die Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent senken (Vergleichsjahr ist 1990). Mit dem sogenannten EU ETS (European Union Emissions Trading System) gibt es einen Emissionshandel für fast die gesamte Energiewirtschaft. Das Ziel: die klimaschädlichen Gase zu reduzieren, indem als Anreiz dafür eine begrenzte Zahl an Emissionsrechten ausgegeben und frei auf dem Markt gehandelt werden. Außerhalb des europäischen Emissionshandels fehlte jedoch bisher ein solcher Anreiz. Im nationalen Klimaschutzprogramm 2030 wurden von der Bundesregierung daher neben Förderprogrammen und ordnungsrechtlichen Maßnahmen auch preisliche Anreize verabschiedet.

Besondere Bedeutung kommt den Sektoren Verkehr und Wärme zu, denn hier werden rund ein Drittel der klimaschädlichen Emissionen verursacht. Um 80 % soll der CO2-Ausstoß alleine im Wärmesegment bis 2050 sinken. Der Weg dahin wurde mit Inkrafttreten des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) Ende 2019 geebnet. Basierend darauf hat der Ausstoß von Treibhausgasen nun auch in Deutschland einen Preis. Seit 2021 setzt Deutschland mit dem nationalen Emissionshandel (nEHS) auf ein eigenes, zusätzliches Instrument zur Reduzierung der CO2-Emissionen, bekannt als CO2-Steuer. Der Bund setzt damit klare Ziele:

  • Die Mindestziele der EU-Klimaschutzverordnung erreichen
  • Die nationalen Klimaschutzziele erfüllen, v. a. Treibhausgasneutralität bis 2050
  • Die Energieeffizienz verbessern

Wie funktioniert die CO2-Steuer?

Die neue, seit 01. Januar 2021 gültige CO2-Steuer bezieht sich auf die Sektoren Verkehr und Gebäudewärme. Sie legt fest, dass die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Heizöl, Flüssiggas, Erdgas, Kohle, Benzin und Diesel ab sofort durch einen festen, schrittweise steigenden Preis „besteuert“ werden. Das soll Anreize schaffen, weniger Energie zu verbrauchen und auf umweltfreundlichere Alternativen umzusteigen.

Wie funktioniert die CO2-Steuer nun aber? Unternehmen, die diese Brennstoffe in den Verkehr bringen, müssen sich mit Zertifikaten sogenannte „Emissionsrechte“ erwerben. Diese Zertifikate basieren auf einer zuvor festgelegten Grenzmenge an Emissionen; ihre Anzahl wird von Jahr zu Jahr reduziert. Wer diese Zertifikate erwirbt, unterscheidet sich je nach Brennstoff. Beim Erdgas sind dies z. B. die Stadtwerke als diejenigen, welche die Endverbraucher beliefern. Zertifikate für Mineralöl-Produkte müssen überwiegend von Produzenten (z. B. Raffinerien) und Händlern erworben werden. Die Kosten für diese Emissionsrechte werden auf die Endverbraucher, d. h. Privatkunden und Unternehmen umgelegt, mit dem Ergebnis, dass die Preise für Heizmittel und Kraftstoffe von 2021 an steigen.

Was kommt mit der CO2-Steuer an Zusatzkosten auf Sie zu?

Damit sich Wirtschaft und Verbraucher schrittweise auf das neue System einstellen können, gelten für die CO2-Steuer zunächst Festpreise. Sie starten 2021 bei 25 Euro pro Tonne CO2 und steigen bis 2025 schrittweise an. Ab 2026 sieht die Regelung vor, dass sich die Kosten der CO2-Steuer marktabhängig zunächst in einem Preiskorridor zwischen 55 Euro (Minimum) und 65 Euro (Maximum) pro Tonne CO2 entwickeln und ab 2027 in eine freie Handelsphase übergehen. 2025 will man auf politischer Ebene über die weitere Preisbildung entscheiden. Die Kosten für fossile Brennstoffe werden sich also schrittweise erhöhen, am moderatesten bei Erdgas mit 6 Cent je 10 kWh im ersten Jahr.

Tabelle über den nationalen Emissionshandel und zeigt die Preiserhöhung nach Energieträger.
Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (2021)

Was bedeutet die CO2-Steuer nun konkret und was sollten Sie tun?

In erster Linie bedeutet die CO2-Steuer zweierlei:

  1. Heizen und Mobilität werden teurer.
  2. Energieträger, Energienutzung und Technologien müssen neu beurteilt und deutlich effizienter gestaltet werden, um die steigenden Kosten abzufangen.

Nach dem Motto „Die sauberste und günstigste Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird“ setzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie u. a. mit seiner Kampagne Deutschland macht’s effizient auf Ressourcenschonung. Dabei gilt der Grundsatz „Effizienz vor Substitution“. Wenn Sie beispielsweise aktuell bereits moderne, dezentrale Effizienz-Technologien zum Heizen nutzen, die zwar mit fossilen Brennstoffen, aber dafür sehr energiesparend arbeiten, besteht weniger Handlungsbedarf. Ab einer Höhe von über vier Metern sind Sie übrigens beim Heizen mit dezentralen Technologien im Neubau von Hallengebäuden von der Erneuerbare-Energien-Pflicht des GEG befreit.

Energieeffizienz ist nicht nur aus ökologischer Sicht eine Notwendigkeit, sondern zunehmend auch ökonomisch von Bedeutung. Deshalb sollten Sie natürlich langfristig nicht zögern, Ihre Heizung zu modernisieren bzw. auf alternative Energiequellen umzusteigen. Das kann auch zukünftig Erdgas sein – denn: Durch die kommende Zuspeisung von Wasserstoff (Power-to-Gas) und die Möglichkeit, Erdgas synthetisch herzustellen, wird dieser Energieträger zunehmend grüner und regenerativer. Lesen Sie dazu am besten unseren weiterführenden Beitrag zu Zukunftstechnologien für die Heizungsmodernisierung!

Welche Möglichkeiten hat die Wirtschaft, trotz CO2-Steuer Kosten zu sparen?

Das Gute am BEHG und der neuen CO2-Steuer: die Politik setzt damit echte Anreize, um Unternehmen und Verbrauchern mehr Energieeffizienz, den Einsatz klimafreundlicher Energieträger und die Entwicklung innovativer Produkte schmackhaft zu machen. Zudem besteht mit der festgelegten Preisregelung bis 2026 Planungssicherheit und ein ausreichend großes Zeitfenster, um zu reagieren. Als Unternehmen oder Verbraucher entscheiden Sie also selbst: Ist es für Sie sinnvoller, die CO2-Besteuerung zu bezahlen oder der Kostensteigerung durch passende Maßnahmen entgegenzuwirken? Unser Tipp: versuchen Sie, Ihre Ziele mit möglichst wenig Energie zu erreichen und prüfen Sie langfristig den Einsatz regenerativer Energien. So profitieren beide Seiten: das Klima und Ihr Unternehmen. Im Folgenden nennen wir Ihnen Beispiele, wie Sie die Energieeffizienz erhöhen können:

  • Erhöhte Wärmedämmung
  • Der Einsatz energieeffizienter Technologien
  • Die Nutzung von Wärmerückgewinnung und Restwärme
  • Der Einsatz intelligenter Steuerungstechnik
  • Die Umstellung auf Energieträger mit niedrigeren Emissionswerten (z. B. Erdgas statt Heizöl)
  • Die Einbindung von Solarthermie und anderen regenerativen Energien

Wie lassen sich die steigenden Kosten umgehen?

  • § 11 des BEHG sichert Unternehmen per Härtefallregelung einen finanziellen Ausgleich zu, wenn diese unzumutbar stark von den steigenden Preisen betroffen sind. Voraussetzungen sind:
  • Die Brennstoffkosten machen mehr als 20 % der Gesamtkosten des Betriebs aus.
  • Zusatzkosten, die mit der Einführung des BEHG auf das Unternehmen zukommen, würden 20 % der Bruttowertschöpfung übersteigen.

Darüber hinaus sollen Doppelbelastungen infolge des Einsatzes von Brennstoffen in einer dem EU-Emissionshandel unterliegenden Anlage möglichst vermieden werden.

Geplant ist zudem, diejenigen Unternehmen zu entlasten, die auf dem internationalen Markt durch die CO2-Besteuerung Nachteile erfahren würden. Denn für etliche ausländische Wettbewerber fallen CO2-Bepreisung bzw. dadurch steigende Brenn- und Kraftstoffkosten weg. Die Lösung kommt in Form der sogenannten „Carbon Leakage Verordnung“: Wer durch die CO2-Steuer Nachteile auf dem internationalen Markt hat, erhält einen finanziellen Ausgleich. So will Deutschland das Abwandern von Unternehmen verhindern. Betroffene Unternehmen müssen jedoch nachweisen, dass sie über ein Energiemanagement-System verfügen und bereits daran arbeiten, ihre CO2-Emissionen zu verringern. Sie müssen die Vergünstigungen dann für die weitere Senkung ihres CO2-Ausstoßes einsetzen.

Werden meine Maßnahmen in den Klimaschutz gefördert?

Auf nationaler Ebene unterstützt der Bund die Investitionen in den Klimaschutz durch eine Reihe umfassender, teilweise aktualisierter Förderprogramme und Zuschüsse. Dazu zählen zum Beispiel die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) oder die Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft. Diese Programme können Sie entweder als Zuschuss über die BAFA oder als Kreditförderung über die KfW beantragen. Zusätzlich werden auch Kosten, die für Energieberatung anfallen, bezuschusst.

Welche Möglichkeiten können Unternehmen nutzen, wenn die Investitionskosten zu hoch sind?

Wer nicht investieren kann oder will, aber trotzdem moderne Effizienztechnologien zum Heizen von Produktions- und Lagerhallen einsetzen und damit die Zusatzkosten durch die CO2-Steuer senken will, ist mit HeizWerk gut beraten. Dieses Mietmodell ist wirtschaftlich gleich doppelt interessant – zum einen, weil für die Unternehmen weder Investitions- noch Abschreibungsaufwand entstehen. Zum anderen, weil bei der energetischen Sanierung von Bestandsanlagen die Energiekosteneinsparung durch die Effizienztechnologien meist deutlich höher ist als der Mietbetrag. Mit dem positiven Ergebnis, dass den Unternehmen nach der Modernisierung sogar Extra-Geld in der Kasse bleibt.

Fazit: Fangen Sie an, den CO2-Ausstoß Ihres Unternehmens zu reduzieren!

Auch wenn die CO2-Steuer die Preise nur langsam steigen lässt, sollten Sie nicht zu lange warten. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Einsparpotenziale und senken Sie gezielt CO2-Emissionen und Energieverbrauch. Gerade in Hallengebäuden verspricht eine Heizungsmodernisierung große Einsparmöglichkeiten. Rechnen Sie gerne mit unserem kostenlosen CO2-Rechner nach und erhalten Sie eine erste Einschätzung, wo und wie Sie noch reduzieren können!


Arbeiter mit Tablet in der Hand steht vor einer Heizungsanlage und steurt die Wärmeversorgung.

Wie die Digitalisierung die Wärmeversorgung in Industrie und Gewerbe verändert

Wir leben in einer Zeit der rasanten Veränderung. Die Digitalisierung bestimmt zunehmend unseren Arbeitsalltag. Für Unternehmen, die in der Zukunft erfolgreich und wettbewerbsfähig sein möchten, führt kein Weg mehr daran vorbei. Wenn wir von Industrie 4.0 sprechen, meinen wir genau dies: Maschinen und industrielle Prozesse werden intelligent vernetzt und von Algorithmen gesteuert. Viele Industriebetriebe haben dies bereits umgesetzt oder sind auf dem Weg dahin. Doch während das Haupt-Augenmerk auf Produktionsprozessen liegt, werden andere Bereiche, wie z. B. die Wärmeversorgung, meist übersehen. Zu Recht?

Tatsache ist, dass eine digitale Wärmeversorgung große Einsparpotenziale freisetzen kann – gerade im Bereich der Industrie, wo zum Heizen enorme Energiemengen, finanzielle Mittel aber auch Manpower eingesetzt werden. Potenziale, die den Unternehmen und der Umwelt zugutekommen könnten: durch deutlich geringere Kosten und messbar reduzierte Emissionen. Bei KÜBLER nennen wir diesen digitalen Fortschritt „WÄRME 4.0“. Lassen Sie uns gleich betrachten, wie die digitale Industrieheizung aussieht. Zunächst aber klären wir die Frage: Welche neuen technischen Möglichkeiten bringt die Digitalisierung der Wärmeversorgung – insbesondere der Hallenheizung?

Digital fährt die Wärmeversorgung auf optimalem Effizienzniveau

In der Regel werden Heizungsanlagen in Fertigungen und Lager zu Beginn der Heizperiode einschaltet und am Ende wieder aus. Dazwischen passiert zumeist wenig. Unter uns: In den wenigsten Unternehmen findet sich die Zeit, regelmäßig zu kontrollieren, ob die Aufheizzeit zu lang, die Heiztemperatur zu hoch oder die Nachtabsenkung gar nicht geregelt ist. Dabei gilt bei der Hallenheizung wie beim PKW: Die Fahrweise bestimmt den Energieverbrauch. Je besser also an die Nutzungsanforderungen angepasst, desto effizienter ist der Heizbetrieb. Smarte digitale Steuerungssysteme können das übernehmen – sie steuern die Wärmeversorgung mit deutlich weniger Energieverbrauch, aber auf optimalem Temperaturniveau durch den Winter.

Intelligente Tools managen den Heizprozess und ermöglichen eine völlig neue Transparenz

Diese Digitalsteuerungen erfassen Daten permanent im Echtzeit-Monitoring. Damit entsteht eine nie dagewesene Transparenz über den Heizprozess. Wenn Sie wissen wollen, welche Geräte aktiv sind, wieviel Energie sie wann verbrauchen, ob die Einstellungen und Effizienzwerte Ihrer Wärmeversorgung noch stimmen – jetzt ist es möglich. Zudem werden die digitalen Daten permanent analysiert und dokumentiert und stehen Ihnen z. B. für Ihr internes Qualitätsmanagement oder für ISO 50001 oder 14001 Audits zur Verfügung.

Die digitale Einbindung erhöht die Verfügbarkeit Ihrer Heizungsanlage

Im Zusammenspiel von digitalisierten Industrieheizungen und Steuerungen bieten sich also völlig neue Möglichkeiten in der Wärmeversorgung. Dazu zählt auch die vorausschauende Wartung. Lange bevor Ihre Hallenheizung womöglich auf Störung geht, ließe sich unten am Leitstand oder dem Monitor ablesen, was oben im Brenner passiert. Viele Eingriffe könnten Sie direkt online durchführen lassen, ohne dass sich ein Servicetechniker auf den Weg macht. Das würde nicht nur enorm viel Zeit und Strecke sparen, sondern auch die Verfügbarkeit Ihrer Wärmeversorgung erhöhen – und damit die Sicherheit Ihrer Produktionsprozesse.

Apropos Produktion: Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn die Heizung in der Fertigung ausfällt. Die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter werden leiden – und im schlimmsten Fall steht die Produktion erst einmal still. Wie wäre es, die Wärmeversorgung unter diesem Blickwinkel einmal ganz neu zu betrachten? Nicht unter „ferner liefen“, sondern als wichtiger Bestandteil Ihres Maschinenparks? Das ist auch in ökonomischer Hinsicht sinnvoll, weil die Wärmeversorgung heute der gleichen Kosten-Nutzen-Betrachtung unterliegen sollte wie jede Ihrer Produktionsmaschinen. Aber zurück zum Thema Industrie 4.0 und Wärmeversorgung. Denn dazu gehört neben der Digitalisierung Ihrer Industrieheizung auch die Vernetzung.

Vernetzt werden neue Einsparpotenziale nutzbar

Industrieheizungen sind längst keine Insellösungen mehr. Sie sind vernetzt mit anderen Technologien und vernetzen selbst die verschiedenen Energieflüsse im Gebäude. So kann über die Restwärmenutzung warmes Wasser erzeugt und in Sanitärräumen oder zur Unterstützung hydraulischer Büroheizungen genutzt werden. Abwärme aus dem Produktionsprozess lässt sich in die Systeme ebenso einbinden wie Energie aus Solarthermie und, und, und … Gebäudeleittechnik oder verschiedene Software-Tools können integriert werden und überwachen zum Beispiel die Öffnungszeiten von Hallentoren. Und dies alles standortübergreifend geregelt, ganz gleich von welchem PC-Arbeitsplatz aus.

Die Digitalisierung der Wärmeversorgung verbessert die Energieeffizienz und senkt die Kosten

Doch die Digitalisierung von Hallenheizungen bietet Ihnen nicht nur ganz neue technische Möglichkeiten. Sie hilft Ihnen auch, Einsparpotenziale in der Wärmeversorgung zu identifizieren und nutzbar zu machen. Allein die Verringerung des Energieverbrauchs durch extrem effiziente Infrarot-Heizungstechnologien und die optimierte Betriebsweise kann Einsparungen im Primärenergieverbrauch von bis zu 70 Prozent bewirken. Das sind Dimensionen, die sich bei den hohen Verbräuchen in Industrieunternehmen betriebswirtschaftlich signifikant auszahlen – mit jährlichen Kosteneinsparungen je nach Unternehmen bis in den sechsstelligen Bereich bei verhältnismäßig niedrigen Investitionskosten. Interessant zu wissen ist übrigens auch dies: Auch die Gesetzgebung honoriert den hohen Beitrag zu CO2-Reduzierung und Klimaschutz. Im Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird die Wärmeversorgung mit dezentralen Systemen (wie Gas-Infrarotheizungen) in Neubauten mit über vier Meter Raumhöhe von der Nutzungspflicht regenerativer Energien befreit.

Neue und wirtschaftlich sehr interessante Dienstleistungen werden durch die digitale Wärmeversorgung erst möglich

Einen neuen – und den vielleicht interessantesten – Aspekt der Digitalisierung sollten Sie an dieser Stelle noch kennenlernen: Die Wärmeversorgung lässt sich mieten. Besonders hilfreich sind die neuen, digitalen Möglichkeiten nämlich, wenn Unternehmen sich in der Situation befinden: Moderne energiesparende Heizungstechnologie? „Ja“ – Budget? „Nein“.

Viele Unternehmen scheuen die Investition und den damit verbundenen Abschreibungsaufwand. Und das ist verständlich – gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Wenn die alte Heizung dann noch halbwegs läuft – warum sollte man sich die Neuinvestition nicht sparen? Das digitale Zeitalter bietet auch hierfür eine Lösung, die für Unternehmen ausgesprochen interessant sein kann: Die Digitalisierung der Wärmeversorgung ermöglicht nämlich völlig flexible und sehr günstige Mietkonzepte wie HeizWerk.

Bei diesem Mietkonzept übernehmen wir die Verantwortung für den Heizprozess. Und zwar von der energetischen Sanierung bis zum Betrieb. Über intelligente Fernwartungs-Software haben wir die Heizvorgänge und Effizienz der Anlage permanent im Blick und steuern sie entsprechend dem Nutzungsprofil auf optimalem Niveau. Das Unternehmen selbst mietet sozusagen nur die Wärme – ohne den damit verbundenen Investitions- und Abschreibungsbedarf. Am Ende des Jahres haben Unternehmen mit einer solchen Mietlösung daher sogar noch Geld „übrig“. Denn in der Regel sind die Energiekosteneinsparungen höher als der Mietbetrag. Die Digitalisierung der Wärmeversorgung in Angriff zu nehmen, lohnt sich also auch in finanzieller Hinsicht – und macht diese nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung damit für jedes Unternehmen schmackhaft.

Es wird klar: Die Digitalisierung verändert die Wärmeversorgung grundlegend

Sie kann Unternehmen unterstützen, die größten Herausforderungen beim Beheizen von Hallen zu meistern – immer mit Blick auf die Zukunft. Digitalisierte Heizungen und Software-Tools gewähren mehr Prozesstransparenz, steigern die Energieeffizienz, erhöhen die Verfügbarkeit und senken gleichzeitig die Heizkosten. Und in einer Zeit, in der auch Flexibilität eine zunehmend wichtigere Rolle einnimmt, sind digitale Lösungen sowieso nicht mehr wegzudenken. Nur mit ihrer Hilfe können Mietkonzepte angeboten werden, die eine Wärmeversorgung ganz ohne Investitionsaufwand ermöglichen.

Sie möchten diese Möglichkeiten nun auch in Ihrem Unternehmen ausschöpfen? Dann sprechen Sie uns gerne an! Gemeinsam finden wir eine Lösung, die genau zu Ihren Anforderungen passt.


2 Heizungsbauer laufen durch eine Lagerhalle und sprechen darüber, wie wichtig es ist, bei der Heizungsplanung Zukunftstechnologien zu berücksichtigen.

Warum Sie bei der Heizungsmodernisierung auf effiziente Zukunftstechnologien setzen sollten

Ehrgeizige Klimaschutzziele und neue Gebäudeenergie-Verordnungen bringen die eine oder andere Herausforderung für Unternehmen mit sich. Neben effektiver Dämmung oder der Reduzierung des Stromverbrauchs durch Licht und IT ist dabei die Heizungsmodernisierung ein wichtiger Punkt, um die neuen Anforderungen zu erfüllen. Besonders im Hinblick auf langfristige Effizienz und Wirtschaftlichkeit sollten Sie bei Ihrem Vorhaben auf Zukunftstechnologien wie Infrarotstrahler setzen.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind heute so wichtig wie nie zuvor

Angesichts des Klimawandels hat sich die Europäische Union deutliche Ziele gesetzt, um den Schadstoffausstoß einzugrenzen: Bis 2030 sollen demnach die Emissionen im Vergleich zu 1990 um mindestens 55 % gesenkt werden, bis 2050 will die EU möglichst vollständig treibhausgasneutral sein. Außerdem müssen bis dahin die CO2-Emissionen im Wärmemarkt um 81 % in Bezug auf das Vergleichsjahr 1990 gesenkt werden. Im Mai 2021 hat sich Deutschland noch ehrgeizigere Ziele gesetzt: 65 % Reduktion der CO2-Emissionen bis 2030, 88 % bis 2040 und Klimaneutralität bereits 2045 lauten die neuen Vorgaben im Klimaschutzgesetz.

Noch 2021 sollen Vorschläge zur Optimierung bestehender Gesetzgebungen vorgelegt werden, darunter u.a. zur EU-Energiegesetzgebung. Doch eines ist auch jetzt schon sicher: Unternehmen werden klar in die Verantwortung gezogen, damit die einzelnen Länder die Klimaschutzziele erfüllen können. Bestes Beispiel dafür ist das im November 2020 in Kraft getretene Gebäudeenergiegesetz (GEG), welches EnEG, EnEV und EEWärmeG ablöst.

Das GEG regelt die energetischen Anforderungen und den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteversorgung – sowohl bei Neubauten als auch bei Modernisierungen. Mit Ausnahmen müssen über 30 Jahre alte Gas- und Ölheizungen ausgetauscht werden. Zu beachten ist außerdem, dass Ölheizungen ab 2026 vollständig verboten sein werden. Höchste Zeit also, nun Ihre Heizanlagen neu zu planen und auf effiziente Zukunftstechnologien zu setzen.

Für Hallengebäude – im Neubau wie im Bestand – empfehlen sich in dieser Hinsicht moderne Infrarotstrahler. Und das hat einfache Gründe.

1. Zukunftstechnologien wie Infrarotstrahler sind schon heute effizienter als gefordert

Das liegt am Wirkprinzip Infrarot. Infrarotstrahlen erwärmen Körper und Gegenstände, die sie absorbieren. Die Luft hingegen bleibt unberührt, wodurch so gut wie keine Warmluft entstehen, nach oben steigen und sich ungenutzt unter der Decke stauen kann. Neben der Konvektion kommt hier noch ein weiteres physikalisches Gesetz zum Tragen: Je höher die Temperatur einer Wärmequelle, desto geringer ihr unerwünschter konvektiver Anteil. Und das bedeutet: Mit Infrarotstrahlern verschwenden Sie kaum noch Energie, schonen Ressourcen und vermeiden unnötige CO2-Emissionen. Kombiniert mit Restwärmenutzung schießt diese Zukunftstechnologie deshalb schon heute deutlich über die Klimaschutzanforderungen hinaus.

2. Infrarotstrahler sind auch in wirtschaftlicher Hinsicht die richtige Wahl

Beim Modernisieren einer Heizung sollten Sie langfristig denken – und genau deshalb ist es wichtig, verlässliche Zukunftstechnologien zu nutzen. Denn die Anforderungen an Klimaschutz und Energieeffizienz werden nicht geringer. Es ist dann wenig sinnvoll, auf ein Heizsystem zu setzen, das ein x-Faches an Investitions- und Verbrauchskosten generiert oder das Sie in wenigen Jahren wieder austauschen müssen.

Durch die Übererfüllung der Klimaschutzanforderungen können Sie sich bei einem Infrarotstrahler hingegen sicher sein: Damit sind Sie langfristig gut aufgestellt – auch, was die Kosten betrifft. Denn Hallenheizungen verbrauchen über ihren Lebenszyklus hinweg etwa das sechs- bis zwanzigfache an Energiekosten im Vergleich zu den Investitionskosten. Doch Zukunftstechnologien wie Infrarotstrahler sind so effizient, dass sie bis zu 70 % Energie einsparen. Das senkt die Total Cost of Ownership enorm. Die Frage, warum Sie bei der Modernisierung auf Zukunftstechnologien setzen sollten, lässt sich daher auch aus wirtschaftlicher Sicht klar beantworten.

Doch ist ein gasbetriebenes System wirklich zukunftssicher?

Nun stellen Sie sich vielleicht gerade die Frage, was ein gasbetriebenes System (wie es ein Infrarotstrahler nun einmal ist) mit Zukunftstechnologien zu tun hat. Schließlich hält sich doch nachhaltig der Glaube, dass man bei Neubau- und Modernisierungsprojekten zur Nutzung erneuerbarer Energien verpflichtet ist– oder?

Diese Annahme beruht auf alten Fassungen der Gesetzgebung. Länger schon ist jedoch berücksichtigt, dass Hallengebäude aufgrund ihrer heiztechnischen Besonderheiten eigene Anforderungen haben. Das neue GEG schließlich nimmt dezentral beheizte Hallen mit einer Deckenhöhe von mehr als vier Metern deshalb von der Pflicht zu erneuerbaren Energien aus. Denn diese mögen zwar grundsätzlich eine sinnvolle Energiequelle sein, sind jedoch besonders in Hallengebäuden meist deutlich ineffizienter.

Beim Beheizen von Hallen gilt eindeutig der Leitsatz „Effizienz vor Substitution“. Für eine Heizung, die schnell und flexibel die benötigte Heizmenge zur Verfügung stellen soll, lohnt sich deshalb bislang in den meisten Fällen nur ein Medium: Erdgas. Es weist einen guten Primärenergiefaktor auf, ist umweltfreundlich und durch die kommende Zuspeisung von Wasserstoff (Power-to-Gas) auch noch zukunftsfähig.

Gas zählt auf dem Weg zur Klimaneutralität 2050 zu den wegweisenden Zukunftstechnologien

Gas gilt nicht nur als Brückentechnologie beim Kohleausstieg, sondern wird durch kontinuierlich steigende regenerative Anteile (Stichwort „grüner Wasserstoff) zum Zukunfts-Energieträger schlechthin. Denn Gas ist das einzige Energiemedium, das für uns in Deutschland eine Energiespeicherung ohne chemische Kontamination erlaubt. Darüber hinaus sind Speicher- und Transportmöglichkeiten durch das optimal ausgebaute Gasnetz in Deutschland hervorragend umgesetzt. Sobald Power-to-Gas flächendeckend in großindustriellen Prozessen verfügbar ist, werden gasbetriebene Heizsysteme endgültig zu den Zukunftstechnologien zählen.

Zukunftstechnologien bieten Ihnen bei Klimaschutzzielen und Wirtschaftlichkeit Sicherheit

Klimaschutzziele und -vorgaben werden Besitzer von Industrie- und Gewerbehallen in den nächsten Jahren vor gewaltige Herausforderungen stellen. Doch wer schon jetzt auf effiziente Zukunftstechnologien wie Infrarotstrahler setzt, kann hinter diese Aufgabe schon einen Haken setzen. Wenn Sie noch mehr zu zukunftssicheren Heizsystemen wissen wollen, empfehlen wir Ihnen weiterführend unseren Beitrag über WÄRME 4.0. Lesen Sie darin, wie Sie mit einer ganzheitlichen Sicht auf Wärmeversorgung alle Möglichkeiten des digitalen Zeitalters ausschöpfen und so einen weiteren Schritt in die Zukunft gehen.


Große Produktionshalle im Weitwinkel mit Heizsystemen zur Beheizung von Hallen.

Beheizung von Hallen: 6 Heizsysteme im Überblick

Warmluft, Flächenheizung oder doch lieber Infrarot? Zur Beheizung von Hallen stehen die verschiedensten Heizsysteme zur Auswahl. Je nach Anforderung eignet sich das eine mehr, das andere weniger. In diesem Beitrag erhalten Sie einen ersten Überblick über die sechs relevantesten Systeme für Industrie- und Gewerbehallen und deren Funktionsweise.

Zum Einstieg – darin unterscheiden sich zentrale und dezentrale Systeme

Systeme zur Beheizung von Hallen unterscheiden sich in zentrale und dezentrale Systeme. Zentral arbeitende Systeme benötigen einen separaten Heizraum, in dem Wärme erzeugt wird. Diese Wärme wird dann zu den Heizgeräten geleitet, wo sie das darin geführte Heizmedium erhitzt, was wiederum Wärme zum Heizen bereitstellt. Dieser Vorgang wird auch als „indirektes Heizen“ bezeichnet. Durch den Transport geht jedoch bereits ein Teil der Wärme verloren.

Dezentrale Systeme hingegen nutzen die Primärenergie direkt im Nutzraum bzw. dem Heizgerät selbst, welches die Wärme erst dort erzeugt, wo die Mitarbeiter sie brauchen. Sie benötigen keinen separaten Heizraum, sind flexibler und schneller einsetzbar.

Warmluftbeheizung von Hallen: Diese Möglichkeiten haben Sie

Das Grundprinzip hinter Warmluftheizungen ist denkbar einfach und schnell erklärt: Ein Gebläse leitet warme Luft in einen Raum und erwärmt ihn auf diese Weise. Wer bei der Beheizung von Hallen auf Warmluft setzen will, hat dazu zwei Möglichkeiten:

Dezentrale Wärmeversorgung via Warmlufterzeuger

Bei direkt befeuerten Warmlufterzeugern  erzeugt der Brenner die Wärme direkt dezentral. Mittels eines Wärmeübertragers wird auf der Sekundärseite angesaugte Luft dann erwärmt und in die Halle geblasen.

Bei der Beheizung von Hallen mithilfe von Warmlufterzeugern kann auf raumluftabhängige und -unabhängige Betriebsweise zurückgegriffen werden. Das heißt: Das Gerät saugt entweder Frischluft an oder erwärmt die Luft aus der Halle selbst. Letzteres ist besonders praktisch. Denn da warme Luft bekannterweise nach oben steigt, ist die Luft im Arbeits- bzw. Fußbodenbereich tendenziell kälter. Raumluftabhängige Warmlufterzeuger führen genau diese kühle Luft wieder zurück in die Warmlufterzeugung und sorgen so für Nachschub. Raumluftunabhängige Geräte hingegen nutzen oftmals zusätzlich die Wärme der Abgasführung, um die von außen zugeführte Luft zu erwärmen.

Zentrale Beheizung von Hallen mit einem Lufterhitzer

Indirekt beheizte Lufterhitzer, auch Luftheizer genannt, erwärmen die Luft nicht selbst. Vielmehr wird hier ein separater Heizkessel oder eine Zentralheizung angeschlossen, der den Wärmetauscher extern beheizt. Der Lufterhitzer saugt ebenfalls Luft an und leitet sie dann über den Wärmetauscher, der sie erwärmt. Dann kann die Warmluft in die Halle geblasen oder über Luftkanäle verteilt werden. Wenn Sie zur Beheizung von Hallen einen Lufterhitzer einsetzen möchten, sollten Sie auch hier wieder die Konvektion bedenken und entsprechend eine Warmluftrückführung oder Deckenventilatoren einplanen.

Flächenheizungen zur Beheizung von Hallen

Flächenheizungen können Sie grundsätzlich im Fußboden, in der Decke oder in den Wänden einbauen. Am weitesten verbreitet ist wohl die Fußbodenheizung, doch das System dahinter ist im Grunde gleich. Für die Fußbodenheizung werden beim Bau der Halle dünne Rohre flächendeckend und schlangenförmig im Boden verlegt. Auch nachträglich kann die Fußbodenheizung noch in einer zusätzlichen Estrichschicht eingebracht werden.

Zur Beheizung von Hallen wird durch diese Rohre ein extern erhitztes Heizmedium (z. B. Wasser) geleitet. Die somit erzeugte Wärme ist direkt im Boden spürbar und wird erst langsam an den Raum abgegeben, hält sich dort jedoch auch bei kurzzeitigem Ausschalten der Heizung noch eine Weile.

Bitte beachten Sie bei diesem Heizsystem, dass zu tiefe Verankerungen von Regalen oder Maschinen die Heizschläuche beschädigen können.

Nicht zu vergessen: Die Strahlungsheizungen

Bei der Beheizung von Hallen via Strahlungswärme wird zwischen Hell- und Dunkelstrahlern unterschieden. Hinzu kommen die Deckenstrahlplatten.

Deckenstrahlplatten

Auch bekannt als „Warmwasserdeckenstrahlplatte“, werden bei diesem System Rohre auf einer Metallplatte direkt unter der Decke verschweißt. Ähnlich wie bei der Fußbodenheizung fließt durch diese Rohre heißes, über einen externen Wärmeerzeuger erhitztes Wasser, das die Wärme auf die gesamte Konstruktion überträgt. Ein Strahlblech leitet die Wärme dann nach unten in den Raum, wo sie die Oberflächentemperaturen aller Flächen erhöht.

Zwischen Decke und Deckenstrahlplatte sollten Sie eine Dämmschicht anbringen, um den Wärmeverlust nach oben zu verringern. Wer Deckenstrahlplatten zur Beheizung von Hallen einsetzen will, sollte außerdem eine große Heizfläche von ca. 15-20 % der Deckenfläche einplanen.

Dunkelstrahler zur effizienten Beheizung von Hallen

Dunkelstrahler, auch als Schwarzstrahler bekannt, sind eine Variante der Infrarot-Strahlungsheizungen. Die Beheizung von Hallen erfolgt hier dezentral durch einzelne Geräteeinheiten, die durch einen Brenner eine lange Flamme in einem Strahlrohr erzeugen. In der Regel handelt es sich beim Energieträger um Erd- oder Flüssiggas, aber auch Biogas und Wasserstoff haben für die Zukunft Potenzial.

Reflektoren am Strahlungsrohr lenken die entstandene Wärme in Form von Infrarot-Strahlung in die zu beheizenden Bereiche. Dort sorgt diese erst für Wärme, wenn sie auf die Raumfassung und Oberflächen von Objekten oder Personen trifft – ähnlich wie die Sonne. Der entscheidende Vorteil von Strahlungsheizungen dieser Art ist daher, dass keine warme Luft physikalisch bedingt unter die Decke steigt und zurückgeleitet werden muss.

Hellstrahler: Wärmeerzeugung über Keramik

Hellstrahler arbeiten auf ähnliche Weise wie Dunkelstrahler. Ein Gas-Luft-Gemisch wird auf Keramikplatten verbrannt, erzeugt Wärme und emittiert Infrarotstrahlung. Reflektoren leiten die Strahlen auch hier gezielt in den Arbeitsbereich. Der grundsätzliche Unterschied besteht jedoch in der Verbrennung. Die erfolgt bei Hellstrahlern offen – und damit verbleiben die Abgase zunächst im Raum. Eine indirekte Abführung der Abgase ist somit erforderlich. Wer bei der Beheizung von Hallen auf Hellstrahlersysteme setzt, muss deshalb für ausreichende Be- und Entlüftung sorgen.

Was lohnt sich zur Beheizung von Hallen besonders?

Welches Heizsystem nun für Sie die richtige Wahl ist, hängt ganz von Ihrem Nutzungsprofil und Ihren wirtschaftlichen Anforderungen ab. Bei Raumhöhen ab 4 Meter empfehlen sich an dieser Stelle jedoch Infrarot-Dunkelstrahler, da diese besonders gut auf die gebäudephysikalischen Besonderheiten von Hallen ausgelegt sind und sich durch vergleichsweise geringe Investitionskosten bei hoher Effizienz, Flexibilität und Betriebssicherheit auszeichnen. Lassen Sie uns gerne in einem persönlichen Gespräch darüber sprechen – oder finden Sie mit unserem Konfigurator heraus, welches Heizsystem für Ihr Objekt am besten geeignet ist!


Weitwinkelaufnahme einer Industriehalle von innen, die mit einer Infrarot-Hallenheizung beheizt wird.

Wie Sie mit der Infrarot-Hallenheizung das richtige Raumklima für Ihre Produktion schaffen

Hallengebäude sind eine Welt für sich. Besonders im Winter. Denn die hohen Räume stellen eine echte Herausforderung dar für alle, die dort für ein möglichst angenehmes Arbeitsklima sorgen möchten. Doch es gibt Lösungen – zum Beispiel die Infrarot-Hallenheizung. Aber fangen wir mit der Frage an: Was heißt angenehmes Raumklima überhaupt? Und welche Faktoren sind dafür entscheidend?

Dazu gibt es verschiedene Darstellungen, die im Grunde auf diese vier Faktoren hinauslaufen:

  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Luftbewegung
  • Luftqualität

Während die Temperatur in starkem Maß abhängig von der Art der Tätigkeit ist (18 °C Empfindungstemperatur sind bei körperlicher Arbeit ausreichend, im Sitzen sind mindestens 20 °C nötig) ist man sich bei den Faktoren Luftfeuchtigkeit, -bewegung und -qualität einig. 40 – 60 % Luftfeuchtigkeit, eine Luftbewegung von höchstens 0,15 m/s (bei 21 °C) und ein Sauerstoffgehalt von 21 % sind Richtwerte, die von den meisten als angenehmen empfunden werden.

Das richtige Raumklima beeinflusst die Produktivität Ihrer Mitarbeiter

Dass sich ein schlechtes Raumklima negativ auf die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit Ihrer Mitarbeiter auswirkt, ist erwiesen. Sie merken es spätestens, wenn Beschwerden eingehen oder der Krankenstand ansteigt. Neben vielen anderen Stellen hat sich die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (baua) damit beschäftigt und schreibt dazu in einem 2016 veröffentlichten Bericht:

„Geringe Abweichungen vom „Klimaoptimum“ führen zunächst zu Befindlichkeitsstörungen, Beschwerden über das Klima (zu warm, zu kalt, es zieht) sind die Folge. Verstärken sich diese Effekte und kommt noch Klimamonotonie oder das Unvermögen, das Klima selbst beeinflussen zu können, hinzu, kann das zu einem hohen Maß an Unzufriedenheit, Stress und psychischen Beanspruchungen führen; Motivation und Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit sinken. Letztlich nimmt die Anstrengungsbereitschaft ab, die Beschäftigten fühlen sich weniger leistungsfähig und es können objektiv messbare Produktivitätseinbußen und erhöhte Fehlerraten auftreten.“ 

Problem 1: Hallengebäude sind eine echte Herausforderung für das Arbeitsklima

In Büroräumen ist es noch relativ einfach, das Raumklima positiv zu beeinflussen. Produktionshallen dagegen stellen die Verantwortlichen vor ganz andere Herausforderungen. Denn das Unternehmensziel „Gutes Arbeitsklima“ bekommt hier gleich von verschiedenen Richtungen aus Gegenwind:

  • Große Deckenhöhen von 4, 10 und mehr Metern
  • Lange Toröffnungszeiten
  • Verschiedene Arbeitsbereiche und Hallenzonen
  • Unterschiedliche Gebäudegrundrisse und -aufteilungen
  • Dynamische Temperaturanforderungen
  • Unzureichende Dämmung, insbes. alter Hallen
  • Hoher Druck zur Betriebskostensenkung

Alleine schon den Wohlfühlfaktor Temperatur in einem solchen Gebäude auf angenehmem Niveau zu halten, ist alles andere als trivial. Insbesondere weil eine gute und gleichmäßige Beheizung auch vor dem Hintergrund der Energieeffizienz betrachtet werden muss. Von Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und Luftqualität ganz zu schweigen.

Problem 2: Nicht jede Heizung trägt auch zu einem guten Raumklima bei

Zur Hallenbeheizung werden die unterschiedlichsten Technologien genutzt. Nicht immer mit dem gewünschten Ergebnis was Funktionalität, Wärmekomfort und Wirtschaftlichkeit betrifft. Sie unterscheiden sich nach Art des Energieträgers (Heizöl, Gas, Holz, Strom, Sonne) und nach Art der Bereitstellung: zentral oder dezentral. Dezentral beheizte Systeme sind heute in vielen Anwendungsbereichen die Technologie der Wahl. Dabei nehmen insbesondere gasbetriebene Infrarot-Hallenheizungen des Typs Dunkelstrahler eine herausragende Rolle ein, weil sie speziell für die Beheizung hoher Räume zugeschnitten sind und dort wichtige Vorteile bieten.

Keine heiße Luft: Warum Infrarot-Hallenheizungen so gut für das (Raum-) Klima sind

Infrarot-Hallenheizungen sind Strahlungsheizungen. Diese Heizungssysteme übertragen Wärme, indem sie Infrarotstrahlung emittieren. Sobald die Strahlen auf Körper oder Objekte treffen, werden sie in Wärme umgewandelt. Damit ähnelt die Wirkung von Infrarot-Hallenheizungen dem Wärmeprinzip der Sonne, die nicht die Luft, sondern unmittelbar Menschen, Raumfassung, Maschinen und andere Gegenstände in der Halle erwärmt. Das hat in hohen Räumen einen entscheidenden Vorteil: denn wo keine Luft erwärmt wird, kann auch keine Warmluft hoch unter das Hallendach steigen und dort – außerhalb des Arbeitsbereiches – ungenutzte Warmluftpolster bilden. Infrarot-Hallenheizungen sind speziell dafür gemacht, Wärme gleichmäßig in den Nutzungsbereich zu bringen. Und sonst nirgendwohin. Das ist übrigens auch der entscheidende Grund, warum diese Systeme so energiesparend und damit so wirtschaftlich und umweltfreundlich sind.

Infrarot-Hallenheizungen können mehr als gleichmäßig wärmen

Doch die gleichmäßige gezielte Temperaturführung ist nicht der einzige Grund, warum Infrarot-Hallenheizungen für ein angenehmes Raumklima sorgen. Wichtig ist auch: Weil keine Warmluft entsteht, verursachen diese Systeme keine unangenehmen Zugerscheinungen. Und wo keine Zugluft ist, gibt es keine Staubaufwirbelungen, die die Luftqualität belasten könnten. Staub ist fast überall – daher ist dies ein wichtiger Pluspunkt für das Wohlgefühl und die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter ebenso wie für den Schutz Ihrer Produktionsmaschinen. Ein Vorteil für die Luftqualität ist auch die geschlossene Verbrennung der Infrarot-Hallenheizung in Form eines Dunkelstrahlers – und damit verbunden ihre Eigenschaft, dass Abluft gezielt nach außen abgeführt wird und nicht im Hallengebäude verbleibt. So lässt sich diese Abwärme übrigens – effizienzsteigernd – für weitere thermische Prozesse nutzen, z. B. zur Warmwasseraufbereitung (Stichwort: hybride Systeme).

Wie Sie gutes Raumklima mit einer Infrarot-Hallenheizung ganz gezielt steuern

Infrarot-Hallenheizungen wie die Technologien von KÜBLER sind heute nur noch selten einfache Stand-alone-Lösungen. Sie sind digital in Systeme eingebunden, die eine Vielzahl smarter Funktionen ermöglichen. So lassen sich in den Hallen verschiedene Nutzungsbereiche definieren, gezielt ansteuern und bedarfsgerecht temperieren (Stichwort: Zonenbeheizung). Intelligente Effizienzmodule erkennen z. B. offene Hallentore und schalten die Heizung automatisch ab bis die Tore wieder geschlossen werden. Je nach Länge der Toröffnungszeiten lassen sich so nennenswerte Energieeinsparungen erzielen. Ein- und Abschaltzeiten werden heute digital optimiert und gesamte Heizprozesse im Monitoring überwacht und für Audits z. B. nach DIN EN ISO 50001 analysiert. Ebenso lässt sich auch die Luftfeuchtigkeit regeln – das ist sinnvoll, wenn Sie z. B. korrosionsempfindliche Waren wie Coils lagern.

Mit Infrarot-Hallenheizungen lassen sich die vielfältigen klimatischen Herausforderungen von Hallengebäuden lösen – schließlich sind sie speziell für diesen besonderen Anwendungsfall entwickelt worden. Aber sie sind mehr als die Grundlage für ein gutes und produktives Arbeitsklima. Infrarot-Hallenheizungen sind heute darauf ausgelegt, ein Maximum an Energieeffizienz in Ihre Hallen zu bringen. Sie sind digitale Hochleistungslösungen, die den Energieverbrauch so niedrig halten, dass sie sich ökologisch wie ökonomisch bezahlt machen. Durch geringe CO2-Emissionen, günstige Betriebskosten und niedrige TCO (Total Costs of Ownership). Deshalb zählen sie heute zu den zentralen Bausteinen einer nachhaltigen Finanz- und Unternehmensstrategie.


Eine Lagerhalle, die mit dem Programm Wärme 4.0 von KÜBLER beheizt wird.

Wärme 4.0

Wärme 4.0: Effizienz vernetzt

Selten hatte die Energiefrage mehr Brisanz. Gesetze, Normen, Verordnungen stellen nahezu alle Unternehmen vor Herausforderungen. Mit dem Ziel, Einsparpotenziale zu erschließen, werden Lösungen gesucht. Und Antwort auf die Frage: Wie bleiben die Maßnahmen bezahlbar?

Es gibt etwas, das Sie die energiesparende Hallenbeheizung mit neuen Augen sehen lässt

Auch wir bei KÜBLER haben uns als Experten für energiesparende Großraumbeheizung darüber Gedanken gemacht. Und vielleicht eine der besten Antworten entwickelt. Sie heißt WÄRME 4.0. Dieser Name steht für unsere ganzheitliche Sicht auf die Wärmeversorgung in Hallengebäuden. Ein Programm, das die Möglichkeiten des digitalen Zeitalters schon bei der Produktentwicklung nutzt. Das Vernetzungen schafft und Heizprozesse digitalisiert. Man könnte es auch so formulieren: WÄRME 4.0 ist ein neuer Meilenstein. Auf dem Weg, den wir mit Ihnen in die heiztechnische Zukunft gehen. Sparsam, bezahlbar und verfügbar. Sehen Sie sich das genauer an.

Es besitzt die Kraft, individuelle Heizkonzepte zu entwickeln und wirtschaftlich zu realisieren

WÄRME 4.0 kann Heizungssysteme mit Fertigungsprozessen verbinden. Energieflüsse in Hallen und Büroräumen verzahnen. Intelligente Dienstleistungen einbinden. Kurz: Synergieeffekte nutzen.

In Ihren Hallengebäuden und Fertigungsprozessen können jede Menge Einsparpotenziale schlummern. Wichtig ist, sie zu nutzen. Wichtig ist jedoch auch: In WÄRME 4.0 steckt die Kraft, individuell für Sie zugeschnittene Heizkonzepte zu entwickeln. Von 20 kW-Kleinstprojekten bis in Leistungsbereiche von mehreren Megawatt. Von einzelnen Hallenbereichen bis zu komplexen Arealen. Gebäude- und standortübergreifend. Warum sich die Umsetzung in jedem Fall für Sie lohnt? Weil WÄRME 4.0 bezahlbar ist. Und überaus wirtschaftlich.

Es macht Heizungsanlagen transparent und ganze Systemabläufe effizienter

Effektives Energiemanagement braucht Informationen. Gut, wer sie vernetzen und steigende Datenfluten interpretieren kann. Einfach und intuitiv.

Digitalisierung verändert die Wärmeversorgung in Industrieunternehmen und Gewerbe. Wo Menschen mit Heizungssystemen und Prozessen kommunizieren wollen, entstehen Daten. Über Energieflüsse, Betriebsstunden, Verbräuche u. v. m. Immer schneller, immer komplexer. Noch nie war es mit unseren Systemen so einfach, diese Datenströme zu erfassen, zu analysieren und nutzbar zu machen. Um Einsparpotenziale frühzeitig zu erkennen. Und Energieeffizienzmaßnahmen im Unternehmen messen, steuern, und nachweisen zu können. Jederzeit. Überall. Auch dies ist WÄRME 4.0.

Wärme 4.0 ist der Weg, Effizienzpotentiale zu vernetzen und Heizprozesse zu digitalisieren

Wollen Sie mal sehen? Die Umsetzung lohnt sich, da Wärme 4.0 wirtschaftlich und überaus interessant ist. Gerne helfen und beraten wir Sie bei der Umsetzung.

 

 


Engagierte Supervisor mit Mundschutz, die in einem Heizwerk neben dem Armaturenbrett steht und ein Tablet hält, um die Maschinen während Corona zu überprüfen.

Heizen in Corona-Zeiten

Ganz gleich ob in Produktions- oder Lagerhallen: viele Heizungssysteme haben aktuell ein Problem: Sie verteilen Viren besonders gut im Raum. Kontraproduktiv für viele Hygiene-Konzepte. Aber heißt dies, dass die Heizungen in diesem Winter kalt bleiben müssen?

Diese Frage beschäftigt Industrie und Kommunen. Aber auch die Betreiber von Ausstellungs-, Veranstaltungs- oder Sporthallen brauchen Antworten. Eine wichtige Rolle spielt dabei ein langbewährtes und sehr einfaches Prinzip: Infrarot. Diese Wärmestrahlung wird über Deckenheizungen gleichmäßig in die genutzten Raumbereiche gebracht, ohne dabei Luftbewegungen zu erzeugen. Und sie lassen sich mit einem externen Frischluftzufuhr-System verbinden, falls nicht regelmäßig gelüftet werden kann.

Diese Infrarot-Heizungen reduzieren übrigens gleichzeitig die Energiekosten und senken umweltfreundlich die CO2-Emissionen. Nicht selten auf die Hälfte der vorherigen Werte. Bei einem großen Textilmaschinenunternehmen in Mönchengladbach waren dies beispielsweise über 65 Prozent. In Gebäuden mit großen Raumvolumina wie in Hallen schlägt dies auch in Sachen CO2-Bepreisung günstig zu Buche.

Sie möchten mehr über diese Heizungslösungen erfahren? Kein Problem! Unter Kontakt erreichen Sie die Hallenheizungsspezialisten von KÜBLER.

Übrigens: den nächsten Heißen Tipp rund um das Thema ENERGIEEFFIZIENZ & HALLENGEBÄUDE verraten wir Ihnen in einer Woche.


Hangar mit Rolltoren bei Nacht von außen.

Brennpunkt "Offene Hallentore"

„Heizen bei offenen Fenstern“ in Privathaushalten ist wie „Heizen bei offenen Toren“ in Produktions- und Lagerhallen. Klasse, wer sich das in Industrie und Gewerbe leisten kann, weil offensichtlich Produktion und Geschäft laufen – für viele Betriebe leider keine Selbstverständlichkeit zu Corona-Zeiten.

Die Frage stellt sich aber: will und kann man sich leisten, im Winter teure Wärme einfach durch geöffnete Hallentore zu verheizen?

Der Brennpunkt „Offene Hallentore“ ist heiß diskutiert. Am meisten zwischen denjenigen, die in Unternehmen für die Reduktion von Betriebskosten zuständig sind und denen, die einen möglichst reibungslosen Produktions- und Lieferprozess zu verantworten haben. Wer denkt im laufenden Tagesgeschäft schon daran, Tore zu schließen, die wenig später ohnehin wieder geöffnet werden müssen?

Bewährte Lösungen für dieses Problem setzen auf digitale Intelligenz bei der Steuerung von Hallenheizungen. Spezielle Tools erfassen die Vorgänge an den Toren und schalten die Heizgeräte gezielt für die Zeit der Öffnung ab. Über die Heizperiode hinweg sorgt das für eine deutliche Reduktion von Energieverbrauch und -kosten. Bei einem Unternehmen in Laubach konnten so die Toröffnungszeiten erfasst und optimiert werden – alleine dadurch wurden die Betriebskosten erheblich gesenkt. Interessant dabei ist: diese Lösungen lassen sich als Modul bequem in bestehende Steuerungssysteme nachrüsten.

Sie möchten mehr über diese Steuerungslösungen erfahren? Kein Problem! Unter Kontakt erreichen Sie die Hallenheizungsspezialisten von KÜBLER.

Übrigens: den nächsten Heißen Tipp rund um das Thema ENERGIEEFFIZIENZ & HALLENGEBÄUDE verraten wir Ihnen in einer Woche.


Mann überprüft Heizungstemperatur in der Produktionshalle.

Einschaltzeiten optimieren und Bares sparen

Wenn in der Vorweihnachtszeit die Produktion heißt läuft, hat niemand Zeit für die Heizungsregelung. Hauptsache, es ist schön warm in der Halle. Einmal eingestellt, läuft die Heizung die festgelegten Betriebszeiten.

Im Zweifel lieber ein bisschen länger als unbedingt nötig, denn kalte Arbeitsbedingungen drücken bei der Belegschaft schon mal auf die Stimmung und damit auf die Produktivität. Aber muss wirklich bei 14 °C Außentemperatur die gleiche Heizzeit gefahren werden wie bei -5 °C? Egal was es kostet?

Diese Frage stellen sich nicht nur Industriebetriebe – auch in Sporthallen, Event- und Ausstellungshallen steht man vor dem gleichen Problem. Helfen können intelligente Einsparmodule für die Regelungstechnik. Diese Software-Tools sind in der Lage, permanent klimatische Außenbedingungen zu analysieren und entsprechend Aufheizzeit sowie Betriebsdauer der Heizungsanlage zu optimieren. Bedarfsgerecht abgestimmt auf die aktuellen Wetterverhältnisse und Außentemperaturen.

Über die Heizperiode hinweg lohnt sich die automatische Optimierung des Heizbetriebs. Schließlich steht einem relativ kleinen Kaufpreis für die Einsparmodule eine nennenswerte Kostensenkung gegenüber. Bis zu 5 % Ihres Energieverbrauchs können so kostenwirksam eingespart werden. Von 100 Unternehmen, die heute über moderne Heizungssteuerungen verfügen, nutzen 99 gleichzeitig die smarten Einspartools.

Sie möchten mehr über diese Einsparmodule erfahren? Kein Problem! Unter Kontakt erreichen Sie die Hallenheizungsspezialisten von KÜBLER.

Übrigens: den nächsten Heißen Tipp rund um das Thema ENERGIEEFFIZIENZ & HALLENGEBÄUDE verraten wir Ihnen in einer Woche.