Mann steuert den Energieverbrauch in einem Industriegebiet bei Nacht

Damit Deutschland nicht das Gas ausgeht: Jetzt auf energiesparende Industrieheizung umstellen

Was ist aktuell der wahrscheinlich wirkungsvollste Hebel gegen Gaskrise, Preisdruck und Abhängigkeit von Russland? Die Antwort: Weniger Energie verbrauchen. Die Bundesregierung ist dieser Meinung und ruft in einer großangelegten Kampagne zum Energiesparen auf – unterstützt von Wirtschaft und Verbänden. Dieses Ziel lässt sich erreichen. Wenn es um die hohen Hallen von Industrie und Gewerbebetrieben geht sogar einfacher und schneller, als gedacht.

Gewusst wie – die richtige Technologie macht Energiesparen einfach

Wie Energiesparen einfach wird? Während in privaten Haushalten und anderen Geschossbauten aktuell Wärmepumpen im Trend liegen, stellt sich die Situation bei der Beheizung von hohen Hallengebäuden physikalisch und technisch ganz anders dar. Wer flexibel auf kurzfristig Änderung von Wärmeanforderungen reagieren will und wer variabel für zukünftige Hallen-Umnutzungen bleiben will, entscheidet sich für Industrieheizungen, die speziell zur Beheizung von Hallen entwickelt wurden Zu den Rekordhaltern in der Einsparungs-Disziplin zählen digitalisierte Infrarot-Dunkelstrahler in Verbindung mit Brennwerttechnik (System H.Y.B.R.I.D.). Diese Heizungen sind moderne Hocheffizienz-Systeme und bieten in den Hallengebäuden von Industrie, Gewerbe und Kommunen eine Vielzahl von Vorteilen:

  • 30 – 70 Prozent Energieeinsparung nachhaltig
  • variabel mit Methan, Grünem Wasserstoff und/oder Biogas betreibbar
  • flexible Anpassung an Nutzungsänderungen
  • im Bestand oft die einzig sinnvolle Lösung
  • schnelle Amortisation und hoher Umweltnutzen
  • angenehmes, gleichmäßiges, zugfreies Arbeitsklima
  • präzise regelbar bei wechselnder Heizbedarfe
  • mit Brennwerttechnik als Hybridsystem bis hin zur Digitalen Hallenheizung erweiterbar

Infrarot-Dunkelstrahler sind gezielt für die besonderen Raumdimensionen und Nutzungsbedingungen von Hallen ausgelegt. Sie lassen sich sehr einfach, sehr wirtschaftlich und schnell umsetzen. Wie interessant diese Technologie für Industrie- und Gewerbebetriebe ist, zeigt das Praxisbeispiel eines Maschinenbau-Unternehmens in Nordrhein-Westfalen. Dort konnten die Energiekosten für die Beheizung der rund 6.300 Quadratmeter großen Hallenfläche um rund 65 Prozent reduziert werden. Bezogen auf die aktuellen Energiepreise würde dies einer Kostenreduktion von rund 170.000 Euro auf rund 83.300 Euro bedeuten – etwa 86.700 Euro Einsparung.

Hallen brauchen besondere Heizungen

Hallen unterscheiden sich mit ihrer Deckenhöhe, ihrer Raumgröße und ihren wechselnden Nutzungsprofilen von anderen Gebäuden. Für die Auswahl einer nachhaltigen und effizienten Heiztechnik für Produktions-, Lager-, Sport-, Veranstaltungs- und andere Hallen ist es wichtig, diesen Unterschied zu verstehen. Wohn- und Bürogebäude, Kindergärten, Krankenhäuser und andere Nichtwohngebäude in Geschossbauweise mit ihren lichten Höhen um 2,50 Meter lassen sich relativ einfach beheizen. Hallengebäude mit Raumhöhen von 4 – 40 m und Grundflächen von 100 – X-1.000 m² Fläche sind wegen ihrer besonderen bauphysikalischen Bedingungen eine echte Herausforderung für die Beheizung. Um diese Gebäude funktional, wirtschaftlich und ökologisch vernünftig beheizen zu können, werden speziell für Hallengebäude entwickelte Heizungen genutzt.

Als Technologie der ersten Wahl gelten moderne Industrieheizungen wie Infrarot-Dunkelstrahler, die sich extrem effizient mit Erdgas, Flüssiggas, Biogas oder Wasserstoff betreiben lassen. Mit Gasheizungen, die in Wohnungen oder Büros zum Einsatz kommen, haben diese modernen Hocheffizienz-Technologien nichts gemeinsam. Während warme Luft im Geschossbau nahezu hundertprozentig im Raum nutzbar bleibt, steigt sie in Hallen aus dem Nutzungsbereich raus bis hoch unter das Hallendach. Hier liegt ein Grund für die große Überlegenheit von Infrarottechnik beim Heizen von Hallengebäuden.

 


Große Eventhalle, die durch die richtigen Hallenheizer, viel Energie sparen könnte.

Hallenheizer – Lösungen für Eventhallen und Ausstellungsräume

Egal ob Konzertfan, Kunstliebhaber oder Partybegeisterter: Auch die Raumtemperatur entscheidet über den Erfolg von Veranstaltungen. Wie Gastgeber mit Hallenheizern in Eventhallen und Ausstellungsräumen für Wohlfühlklima sorgen.

Konzerte, Kunstausstellungen und Firmenevents finden immer häufiger an ausgefallenen Orten statt – etwa in alten Fischwerken, Heizwerken oder in Zelten auf historischen Fabrikgeländen. Das Ambiente: oft eine Mischung aus rustikal und modern. Eine Stimmung, die sich allerdings nur dann entfaltet, wenn die Temperatur stimmt. Denn wer trinkt schon gerne Chardonnay mit kalten Füßen? Oder isst ein Lachshäppchen mit unterkühlter Nase?

Richtig, niemand. Und deswegen sind die meisten Veranstalter um eine angenehme Wohlfühltemperatur bemüht. Dabei experimentieren sie mit verschiedenen Heizlösungen. Etwa mit mobilen Warmluftheizungen, die erhitzte Luft über Warmluftschläuche in Zelte pusten. Oder mit Heizpilzen, in deren Nähe sich Gäste an einer Gasflamme wärmen.

Das Problem: So richtig zufrieden sind viele Gastgeber mit Warmluftsystemen als Hallenheizer nicht

Denn warme Luft hat ihren eigenen Willen. Sie verteilt sich ungleichmäßig in Hallen und Zelten, mischt sich mit kalten Luftschichten, erzeugt einen Luftzug an Beinen, Armen und Nacken der Gäste. „Schatz, wollen wir vielleicht so langsam aufbrechen?“, dieser Satz fällt dann schlimmstenfalls viel zu früh am Abend. Nicht das einzige Manko.

Auch die Stromrechnung ist oft unnötig hoch. Denn warme Luft flieht Richtung Decke – also dorthin, wo sie niemandem etwas bringt und nur Energiekosten verursacht. Verschiedene Temperaturzonen realisieren, etwa eine kühle Zone am Buffet und eine wärmere in den Aufenthaltsbereichen? Mit Luft, die sich ständig vermischt, so gut wie unmöglich. Nicht zuletzt sehen viele Warmluftsysteme als Hallenheizer wenig schick aus, eher wie Relikte aus den 1980er-Jahren. Sie lassen sich oft nicht ohne optischen Bruch in eine moderne Umgebung integrieren. Und sind schlimmstenfalls mit ihrem Gebrumme und Gezische so laut, dass sie das Ambiente stören.

Gezielt und sparsam heizen: Infrarotheizungen mischen die Karten neu

Für Gastgeber, denen Warmluftsysteme nicht genügen, weil sie zu laut und unattraktiv sind, zu viel Energie fressen und viele Gäste dabei noch nicht einmal zufriedenstellen, gibt es eine alternative Lösung: Infrarotheizungen. Die Hallenheizer mischen die Karten beim Heizen von Eventhallen und Ausstellungsräumen neu. Warum?

Weil sich ihr Funktionsprinzip grundsätzlich von Warmluftsystemen unterscheidet. So erhitzen Infrarotsysteme nicht die Luft. Sie erzeugen stattdessen elektromagnetische Wellen, die sich in Wärme umwandeln, sobald sie auf Festkörper treffen – etwa auf Gäste oder Tische, Bänke und Bühnen. Der Vorteil: Gastgeber müssen nicht mehr die gesamte Luft in einer Halle oder einem großen Zelt heizen, um eine angenehme Temperatur zu erzeugen, sondern können sich gezielt auf den Nutzungsbereich konzentrieren. Da dieser in der Regel um ein Vielfaches kleiner ist, sparen Sie massig Energie. Doch damit nicht genug.

Den Genuss angenehmer Sonnenstrahlen in Innenräume bringen

Kennen Sie das? Sie gehen an einem Herbsttag spazieren. Die Luft ist angenehm kühl, doch gleichzeitig spüren Sie die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut. Eine Wohlfühlatmosphäre, die Infrarotheizungen auch in Innenräumen erzeugen. Gäste empfinden die Infrarotwärme als besonders angenehm, weil sie dem natürlichen Wärmeprinzip der Sonne entspricht – ohne trockene Heizungsluft, Staubaufwirbelungen und Zugluft.

Auch das Auge kommt nicht zu kurz. Moderne Infrarotstrahler lassen sich dezent in die Umgebung integrieren oder als eigenes Gestaltungselement hervorheben. Zudem arbeiten die Hallenheizer flüsterleise und würden selbst Ludwig von Beethovens 15. Streichquartett nicht stören. Sie eignen sich also perfekt für die Temperierung von großen Zelten, Eventhallen und Ausstellungsräumen.

Hamburger Fischauktionshalle verwöhnt Gäste mit Infrarotwärme

Kennen Sie die Fischauktionshalle auf dem St. Pauli Fischmarkt? Sie ist ein Magnet für Nachtschwärmer und Touristen aus aller Welt. Denn hier kaufen Besucher jeden Sonntag ab Morgengrauen an hunderten Essenständen und Foodtrucks Fischbrötchen und andere Leckereien. Sie genießen das Essen und Trinken in fröhlichem Zusammensein auf Bierbänken in der Fischhalle – bei Livemusik bis zwölf Uhr nachts. Eine einladende Kulisse, die auch Veranstalter von Kinofestivals, Theater- und Lesetagen und des mehrtägigen Lichtfests zu schätzen wissen. Regelmäßig finden Veranstaltungen in der 4.100 m2 großen Halle statt, mit bis zu 4.200 Personen.

Und immer stimmt die Temperatur in der Fischauktionshalle. Denn die Betreiber haben Infrarotheizstrahler der Serie OPTIMA installiert, passend zum Stil der Architektur lackiert und aufgehängt an speziell konstruierten, nicht sichtbaren Drahtseilen. Die Geräte wärmen die 103 Meter lange und 23 Meter breite Halle, die an der Kuppel elf Meter hoch ist, mit einer Gesamtleistung von 700 kW. Dabei konzentriert sich die Wärme der Hallenheizer gezielt auf den Nutzungsbereich, also auf Tische, Bänke, Essensstände und natürlich die Gäste selbst.

Die tausenden Kubikmeter Luft oberhalb dieses Bereichs hingegen sind kühl, ohne dass es jemanden stört. Auch die Ohren der Besucher bleiben von lästigen Störgeräuschen verschont. KÜBLER hat die Heizstrahler in super-silent-Ausführung geliefert und zusätzlich die Abgasventilatoren schallisoliert. Somit ist die Geräuschwirkung von Industriestandard nahezu auf Konzertniveau reduziert.

Fischauktionshalle spart 50.000 Euro Heizkosten pro Jahr

Doch die Betreiber der Fischauktionshalle profitieren nicht nur von einer modernen, unauffälligen Optik und einem leisen Betrieb der Hallenheizer. OPTIMA reduziert auch den Energieaufwand in der Fischauktionshalle – im Vergleich zu klassischen Systemen um bis zu 50 Prozent. Noch mehr Energie lässt sich mit dem digitalen Steuerungssystem R.O.S.S.Y einsparen, da sich Heizungen punktgenau steuern und Vorwärmzeiten entsprechend der Wetterperioden und Jahreszeiten auf ein umweltverträgliches Minimum reduzieren lassen.

Unterm Strich steht eine Heizkostenersparnis von 50.000 Euro pro Jahr. Und auf den Lebenszyklus hochgerechnet eine Einsparung von 19.830 MWh Primärenergie. Genügend Leistung, um rund 700 Durchschnittshaushalte ein Jahr lang zu beheizen.

Zum Einsatz kommen Infrarotheizungen von KÜBLER übrigens auch im Tresor, im stillgelegten Heizkraftwerk im Berliner Ortsteil Mitte. Auf mittlerweile sechs Ebenen, verbunden durch Treppen und Zwischengeschosse mit zahlreichen Räumen und Nischen, finden sich über 20.000 m2 Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche für zeitgenössische Musik, Kunst und Kultur. Fläche, die beheizt werden will. Dafür planten die Betreiber zunächst eine Warmluftbeheizung. Doch schnell war klar: Zuviel Energie würde aufgrund der erwarteten Thermik Richtung Dach verloren gehen.

Die Alternative: 20 schwarz lackierte Infrarotheizungen der Serie OPTIMA. Die Strahler sind allerdings nur ein Teil der Heizlösung. Eine Rolle spielt auch ein Wärmetauscher namens O.P.U.S. X. Er macht es möglich, die Restwärme der Infrarotstrahler im System H.Y.B.R.I.D. zu nutzen, um beispielsweise Wasser zu erwärmen. Bis zu 15 Prozent Energie, die bislang an die Umgebung verloren ging, gewinnt der Betreiber des Tresors auf diese Weise zurück.


Ein rosa Sparschwein, davor aufgehäufte Münzstapel, die die Ersparnis einer Hallenbeheizung symbolisch darstellen.

Wie Sie mit der richtigen Hallenbeheizung jede Menge Energie sparen

Die Preise für fossile Brennstoffe ziehen an. Auch durch die neue CO2-Steuer. Für Betreiber von Hallen wird es zunehmend wichtiger, Wärme energieeffizient zu erzeugen. Erfahren Sie, wie die richtige Hallenbeheizung Sie dabei unterstützt, steigende Kosten abzufangen.

Die Energiewende ist für Unternehmen eine Zeit der Herausforderung. Bis 2045 soll das Land klimaneutral sein. Betriebe müssen Strom und Wärme in Zukunft ausschließlich mit erneuerbaren Energien erzeugen. Im Moment undenkbar. Denn die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Gas und Öl deckt über 80 Prozent des Wärmebedarfs ab, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Um die Transformation zu beschleunigen, erhöht die Bundesregierung den Druck.

Seit Januar 2021 müssen Inverkehrbringer fossiler Energieträger eine CO2-Steuer auf Heizöl, Erdgas und Co. zahlen. Sie starten bei 25 Euro pro Tonne und steigen im Laufe der Jahre schrittweise an. Viele Energieunternehmen reichen diese Kosten an die Kunden weiter. Es ist also davon auszugehen, dass Heizen immer teurer wird – gerade das Erwärmen großer Flächen in Industriehallen droht zur Kostenfalle zu werden. Entsprechend wichtig ist es, Energieträger sparsamer einzusetzen und die steigenden Kosten mit der richtigen Hallenbeheizung abzufangen. Wie das gelingt? Beispielsweise mit modernen Infrarotheizungen.

Um zu verstehen, warum Infrarotheizungen Sparfüchse sind, müssen wir zunächst einen Blick auf herkömmliche Heizungen werfen. Mögen sie sich untereinander auch technologisch unterscheiden, ist ihnen in der Regel doch eines gemein: Sie erhitzen Luft. Und heiße Luft steigt nach oben. In Hallen mit hohen Decken sammelt sie sich meist in Höhenlagen, in denen sie niemand benötigt. Betreiber müssen deshalb unnötig viel Energie aufwenden, um einen vergleichsweise kleinen Nutzungsbereich von rund zwei Metern über dem Hallenboden zu wärmen – und nicht selten energiehungrige Luftverteilungssysteme einsetzen, um warme Luftströme nach unten zu lenken. Geldverschwendung par excellence.

Mit Infrarot-Hallenbeheizung bis zu 70 Prozent Energiekosten sparen

Und Infrarotheizungen? Sie erhitzen nicht die Luft per se. Die Geräte erzeugen vielmehr elektromagnetische Wellen, die sich in Wärme umwandeln, sobald sie auf Festkörper treffen – etwa auf den Boden, Personen und Maschinen. So lässt sich ganz gezielt der Nutzungsbereich heizen, während gigantische Luftmassen darüber unbeeinflusst bleiben. Die Geräte reagieren zudem viel schneller als konventionelle Hallenbeheizung, weil Wärme nicht den Umweg über relativ reaktionsträges Wasser und die Luft nimmt.

Schaltet der Betreiber den Infrarotstrahler an, ist die Wärme fast sofort verfügbar. Ebenso schnell funktioniert das Ausschalten. Kommen jetzt noch intelligente Steuerungen ins Spiel, passen sich die Heizungen perfekt an den wechselnden Wärmebedarf im Alltag an. Ohne Energieverschwendung. Zudem sind die Hilfsenergiekosten gering, weil die dezentralen Geräte zur Hallenbeheizung nur für Zündung, Regelung und den Abtransport der Abgase Strom benötigen – die Energieaufwendung für die Wärmeverteilung entfällt!

Die Energieersparnis ist beeindruckend: Sie kann bis zu 70 Prozent betragen. Eine Ersparnis, welche steigende Preise für fossile Brennstoffe über Jahre kompensiert. Zudem steigt die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Warum? Sie empfinden die Wärme als besonders angenehm, weil sie dem natürlichen Wärmeprinzip der Sonne entspricht – trockene Heizungsluft, Staubaufwirbelungen und Zugluft ade. Entsprechend sinken krankheitsbedingte Ausfälle und steigt die Produktivität.

Punkt, Satz und Sieg: Tennisclub spart mit der richtigen Hallenbeheizung pro Jahr 35.000 Liter Heizöl

Grün-Weiss Mannheim zählt zu den größten Tennisclubs in Baden. Der Traditionsclub betreibt zwei Hallen mit Deckenhöhen von 6,8 Metern und einer Gesamtfläche von 1.400 Quadratmetern. In der Vergangenheit nutzte der Club zur Hallenbeheizung Öl, um den Tennisspielern ausreichend Wärme zu bieten. Und verbrauchte davon bis zu 35.000 Liter pro Jahr. Geld, das der Club lieber in wichtige Dinge wie die Jugendarbeit investieren wollte.

Die Verantwortlichen entschlossen sich deshalb, die Ölheizung auszutauschen. Sie installierten stattdessen Infrarotheizungen vom Typ OPTIMA. Der Platz und die Spieler lassen sich nun gezielt mit Wärme versorgen. Die Steuerung von Heiztemperaturen und Schaltzeiten erfolgt über ein LCD-Display im Hallenvorraum – für jeden Platz individuell.

Noch mehr Energie spart der Club, indem er die Abwärme der Heizungen für die Warmwasseraufbereitung nutzt. Insgesamt ergibt sich durch die energiesparende Hallenbeheizung, die intelligente Steuerung und die Restwärmenutzung eine Einsparung von 47 Prozent. Geld, das nun der Jugendarbeit zugutekommt. Punkt, Satz und Sieg für den Grün-Weiss Mannheim.

Maschinenbauer senkt Heizkosten von 71.600 Euro auf 25.000 Euro

Der Textilmaschinenbauer Reiners + Fürst aus Mönchengladbach stand ebenfalls vor der Herausforderung, Heizkosten zu senken. Die alte Heizung: Zwei Ölfeuerungsanlagen mit je 465 kW Leistung, die seit den 80er Jahren über Lufterhitzer alle Gebäude beheizten – die fünf Produktions- und Lagerhallen mit 6.300 Quadratmetern Fläche sowie das 1.200 Quadratmeter große Verwaltungsgebäude. Die Heizung war durstig und genehmigte sich 103.000 Liter Heizöl pro Jahr. In den Wintermonaten täglich bis zu 1.000 Liter Öl. Ein Zustand, der in Zeiten steigender Preise für die fossil-basierte Hallenbeheizung nicht länger hinzunehmen war.

Und so entschloss sich Reiners + Fürst, die alte Ölheizung rauszuschmeißen. Die Alternative: Das Infrarotheizsystem H.Y.B.R.I.D. von KÜBLER. Die Infrarotheizungslinie OPTIMA plus, ergänzt um Standardgeräte, übernehmen seitdem den Heizjob. Und auch hier gilt: Die Infrarotheizungen heizen gezielt nach dem Nutzungsprofil der Halle nur die Bereiche, in denen die Wärme gebraucht wird.

Die Anpassung an den Alltag übernimmt ein intelligentes Steuerungssystem. Es bestimmt selbstständig die optimalen Ein- und Ausschaltzeitpunkte und fährt die Heizung auf maximal effizientem Leistungsniveau – je nach Schichtbetrieb sowie Wochenend- und Ferienzeiten. Wie beim Tennisclub Grün Weiss Mannheim geht auch hier die Abwärme der Infrarotstrahler nicht verloren. Nur ist man hier noch deutliche Schritte weitergegangen und hat die Energieströme in den Hallen im Hybridsystem zusammengeführt. Genutzt wird nicht nur die Abwärme der Heizungsgeräte sondern z. B. auch die der Härteöfen und Kompressoren. Sie deckt dank des Wärmerückgewinnungssystems O.P.U.S. X den Wärmebedarf der 1.200 m2 großen Bürofläche ab.

Der Abschied von der alten Ölheizung hat sich für Reiners + Fürst schnell bezahlt gemacht. Eigentlich ging das Unternehmen in der Planungsphase davon aus, die Energiekosten um 40 Prozent zu senken. Unterm Strich standen am Ende sogar 65 Prozent. Die Heizkosten sanken von 71.500 auf 25.000 Euro.


Arbeiterin, die einen Konstruktionsplan erstellt für einen Kunden, der Dunkelstahler kaufen möchte.

Dunkelstrahler kaufen: Überzeugende Technologien im Überblick

Energiekosten sparen und die Umwelt schonen: Dunkelstrahler zählen zu den effizientesten Heizsystemen für Hallen, die Sie kaufen können. Doch welches Infrarotsystem kommt für Sie in Frage? Wir geben Ihnen einen Überblick.

Dunkelstrahler, auch Infrarotstrahler genannt, bieten Ihnen mehr Flexibilität als klassische Heizsysteme. Warum? Weil die Systeme nicht die Luft per se erwärmen – eine Heizart, die vergleichsweise ineffizient ist. Dunkelstrahler übertragen stattdessen Energie in Form von elektromagnetischen Wellen. Treffen diese Wellen auf einen Festkörper, wandelt sich die Energie in Wärme um. So wird es möglich, mit dem Nutzungsprofil einer Halle zu heizen und Luftschichten oberhalb des Nutzungsbereichs auszusparen.

Ein weiterer Vorteil: Da die Wärme keinen Umweg über die Luft nimmt, lassen sich die Systeme ähnlich schnell an- und ausschalten wie das Licht. Die Heizungen passen sich mit dieser Reaktionsschnelligkeit perfekt an die Dynamik des Alltags an, etwa bei Toröffnungen. Sie heizen nur dort, wo Wärme gebraucht wird und sparen somit Energie. Bis zu 70 Prozent der Energiekosten lassen sich im Vergleich zu konventionellen Heizsystemen einsparen. Mitarbeiter empfinden die Wärme zudem als besonders angenehm, weil sie dem natürlichen Wärmeprinzip der Sonne ähnelt. Entsprechend produktiv können sie arbeiten. Soweit die Vorteile. Doch welche Technologie sollten Sie kennen, wenn Sie einen Dunkelstrahler kaufen möchten?

Einsteigerlinie PRIMA überzeugt mit 60 % Strahlungswirkungsgrad

Müssen Sie bei einem schmalen Budget auf Infrarottechnologie verzichten? Keinesfalls, beweist PRIMA. Auch mit geringem Budget können Sie einen Dunkelstrahler kaufen und so die zahlreichen Vorteile für sich nutzen. Die Einsteigerlinie von KÜBLER ist kostengünstig und trotzdem leistungsstark. So kommt die beste Brennertechnologie zum Einsatz, die wir ursprünglich für die High-End-Serie MAXIMA entwickelt haben. Das Ergebnis ist für eine Heizung der Standardklasse bemerkenswert. PRIMA bringt einen Strahlungswirkungsgrad von rund 60 Prozent in Form von direkt nutzbarer Infrarotwärme in die Halle.

Das zahlt sich für Nutzer der Technologie unmittelbar aus. Sie sparen bei den Heizkosten im Vergleich zu herkömmlichen Standard-Infrarotgeräten rund zehn Prozent. Geeignet ist die Einsteigerlinie gleichermaßen für Hallenneubauten und Sanierungsobjekte. Wichtig ist dabei lediglich die Deckenhöhe. Sie sollte mindestens vier Meter betragen.

Hochleistungs-Infrarotheizungsserie OPTIMA: 72 % Strahlungswirkungsgrad

Einen Schritt weiter geht OPTIMA plus. Die Infrarotheizungsserie zählt seit ihrer Einführung zu den effizientesten und leistungsstärksten Dunkelstrahlern, die Sie kaufen können. KÜBLER hat speziell für diese Serie eine Brennertechnologie entwickelt, die für eine homogene Aufteilung des Gas-Luftgemisches sorgt. Sie erzeugt eine lange Flamme und punktet mit einer hervorragenden Energieübertragung von Flamme zu Strahlungsrohr. Somit überträgt sich die Infrarotwärme gleichmäßig auf die Raumumgebung – egal, ob die Hallenhöhe vier oder 35 Meter beträgt.

Die äußere Hülle der High-End-Heizung ist zudem geschlossen und voll isoliert. Brenner- und Strahlungsrohr sind geometrisch so optimiert, dass möglichst wenig Wärme nach oben entweicht. Unterm Strich erreicht OPTIMA plus einen Strahlungswirkungsgrad von 72 Prozent. Betreiber können je nach Hallenprojekt im Vergleich zu konventionellen Infrarottechnologien bis zu 30 Prozent Energie einsparen. Die Investition in OPTIMA plus amortisiert sich deshalb in zwei bis fünf Jahren.

MAXIMA: So können Sie einen Dunkelstrahler kaufen, der 80 % Strahlungswirkungsgrad erreicht

Die Serie MAXIMA ist die Hocheffizienzlinie von KÜBLER. In sechs Jahren Entwicklungszeit ist es den Ingenieuren gelungen, mit neuen Technologien Benchmarks in der Welt der Dunkelstrahler zu setzen. Sie haben beispielsweise eine neue Brennertechnologie entwickelt – inklusive eines Systems, das die Verbrennungsluft vorwärmt. Sie erreicht bei minimierten Konvektionsverlusten einen enorm hohen Strahlungswirkungsgrad von 80 Prozent (gemessen nach DIN EN 416-2). Somit sparen Anwender im Vergleich zu Standard-Infrarotheizungen bis zu 45 Prozent Energiekosten. Zudem schonen sie die Umwelt dank niedriger Verbrauchswerte und das Gehör ihrer Mitarbeiter. Denn keine Infrarotheizung ist leiser. Nicht zuletzt überzeugt die Serie MAXIMA mit ihrem Design. Das bestätigen nicht nur länderübergreifend zahlreiche Kunden, sondern auch der internationale Designwettbewerb „Design Plus powered bei ISH“. Er hat MAXIMA mit einem Qualitätssiegel prämiert.

Neben den Dunkelstrahlern der Serie MAXIMA, OPTIMA plus und PRIMA bietet KÜBLER auch weitere Infrarotsysteme an, die sich individuell an Hallengeometrien anpassen lassen: Etwa das Multibrennersystem NRV. Dabei handelt es sich um Multibrenner, die in Reihe geschaltet sind – mit einem durchgängigen Strahlungsrohr. Sie eignen sich optimal für große Flächen und geringe Deckenhöhen.

Kaufen Sie ergänzend zum Dunkelstrahler intelligente Steuerungssysteme für mehr Effizienz

Damit Sie einen Dunkelstrahler kaufen, der sein volles Energiesparpotenzial entfalten kann, benötigen Sie neben den Geräten eine weitere zentrale Komponente: intelligente Steuerungssysteme. KÜBLER ist auf deren Entwicklung spezialisiert. Um die Regelung von Hallenheizungssystemen zu optimieren, haben wir eine modulare Steuerung namens CELESTRA entwickelt. Dabei handelt es sich um ein hochfunktionales, intuitiv bedienbares Steuerungs-Cockpit, mit dem Anwender den Anlagenbetrieb an wechselnde Anforderungen anpassen und auf optimalem Effizienzniveau fahren. Bis zu 20 % zusätzliche Einsparungen lassen sich auf diese Weise generieren – je nach Projekt sogar mehr.

Eines der wichtigsten Module: E.M.M.A. (Energy Monitoring & Management Application). Mit dem intelligenten Software-Tool analysieren, archivieren, vergleichen und dokumentieren Anwender Temperaturverläufe, Heizleistungen und Verbrauchsdaten. So gewinnen Sie wichtige Informationen zur kontinuierlichen Optimierung des Heizprozesses und schaffen die Grundlage für Zertifizierungen bzw. Audits, beispielsweise nach DIN EN ISO 50001.

Noch mehr Energie sparen: Gesamtsystem H.Y.B.R.I.D. gewinnt Wärme aus Abgas von Hallenheizungen und Produktionsprozessen zurück

KÜBLER bietet viel mehr als nur Einzelkomponenten. Um ein Maximum an Energieeffizienz erreichen zu können, haben wir ein Gesamtsystem namens H.Y.B.R.I.D. entwickelt. Die Hybridtechnologie verbindet Infrarot- und hydraulische Systeme. Als Gesamtsystem integriert H.Y.B.R.I.D. Hocheffizienz-Infrarotheizungen wie MAXIMA, Digitalsteuerungen (z. B. CELESTRA) und einen Wärmetauscher namens O.P.U.S. X. Eine Kombination, die es erstmals möglich macht, die Restwärme von Hallenheizungsanlagen beispielsweise zur Beheizung von Büros einzusetzen. Und mehr: auch die Energieströme aus Produktionsprozessen oder aus Solarthermie (System HelioB.R.I.D.) lassen sich im Hybridsystem zusammenführen und nutzen.

Dafür entzieht O.P.U.S. X dem Abgas die Energie und überträgt sie an ein Speichermedium, in der Regel an Wasser. Über einen Pufferspeicher lässt sich das Heißwasser dann in den Heizkreisrücklauf einer Pumpe-Warmwasser-Heizung einspeisen. Bis zu 15 Prozent Energie, die bislang an die Umgebung verloren ging, gewinnen Sie auf diese Weise zurück.

In puncto Energieeffizienz ist die Kombination aus Dunkelstrahler, Steuerung und Restwärmenutzung nahezu unschlagbar: Bis zu 70 % Energieeinsparung wurden in Referenzprojekten bisher nachgewiesen. Nicht umsonst wurde H.Y.B.R.I.D. als Deutschlands nachhaltigstes Produkt mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

Fazit: Kaufen Sie Dunkelstrahler, die sich auszahlen

Wenn Sie Dunkelstrahler kaufen möchten, können Sie auf dem Markt aus zahlreichen Produkten auswählen. Um den richtigen zu finden, sollten Sie sich zunächst einen Überblick über die Besonderheiten, Anforderungen und die Nutzweise Ihrer Halle verschaffen. Nutzen Sie anschließend unseren kostenlosen Konfigurator, damit wir Ihnen ein individuelles Angebot machen erstellen können!