Novelle des Gebäudeenergie-Gesetzes: FDP kündigt Umstellung von Energie- auf Emissions-Effizienz an

Es ist nur ein kleines Segment, aber von großer Bedeutung: In der aktuellen Diskussion über die Energiewende kommen Industriehallen zu kurz. Sie machen nur zwei Prozent des Gebäudebestands in Deutschland aus. Aber: Sie verursachen rund 15 Prozent des gebäuderelevanten Energieverbrauchs und der damit einhergehenden Treibhausgas (THG)-Emissionen. Im aktuellen Gebäudeenergie-Gesetz (GEG) werden Industriehallen allerdings gleichbehandelt wie Kitas – und es deutet sich in einem Gesetzesentwurf an, dass der Bund ausschließ-lich auf die Wärmepumpe als Technologie setzen will. Um darüber zu diskutieren, hatte die KÜBLER GmbH in Ludwigshafen zum Experten-Dialog eingeladen. Daniel Föst, baupolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, hat dabei angekündigt, einen Systemwechsel in der Gesetzgebung vornehmen zu wollen.

Die Industrie befindet sich in der Diskussion zwischen Regulierung und Machbarkeit sowie zwischen Fokussierung und Technologieoffenheit. Thomas Kübler hat bereits vor 30 Jahren die namensgleiche Gesellschaft gegründet und eine eigene F&E-Einheit aufgebaut. Das Unternehmen hat vor fünf Jahren mit der Entwicklung des FUTURA begonnen, einer Innovation für die Energiewende. Anlässlich der Vorstellung dieser einzigartigen Infrarotheizung für Industriehallen haben Experten über die Herausforderungen der Energiewende diskutiert. Ein Auszug aus dem Experten-Dialog:

Daniel Föst MdB, Bau- und wohnungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion:

„Wir werden im nächsten Jahr eine größer angelegte Novelle des Gebäudeenergie-Gesetzes haben. Derzeit habe ich den Eindruck, wir verzetteln uns.

Ich finde, wir müssen stärker die Systemproblematik auflösen. Deshalb halte ich es für sinnvoll, das GEG von der Energie- auf die Emissions-Effizienz umzustellen. Wir sollten definieren, wie man CO2 einspart – und uns nicht auf eine einzelne Technologie konzentrieren.

Unser Maßstab sollte die Emissionseffizienz sein.“

Franz Untersteller (Die Grünen), Umweltminister a. D. des Landes Baden-Württemberg:

„Es reicht nicht aus zu sagen, wir wollen 65 Prozent erneuerbare Energien beim Einbau von neuen Heizungen ab 2024.

Es ist wichtig, dass wir CO2 vermeiden. Egal mit welcher Technologie. Bei mancher Debatte in Deutschland denke ich: irre.

Wir brauchen mehr Pragmatismus, der schadet auch in Berlin nicht. Ich wünsche mir mehr Pragmatismus, denn es geht um CO2-Einsparung – und zwar kostengünstig.

Warum sollte Norwegen nur grünen Wasserstoff bauen, sondern nicht auch blauen? Ich kann nicht erkennen, wo das Problem liegt. Wenn Norwegen das durchzieht und wir uns in Deutschland weiter auf grün konzentrieren, kann es sein, dass ein energieintensiver Betrieb aus Deutschland abwandert.

Wir diskutieren acht Jahre über die Einführung von Smart Meters (Anm.: intelligente Stromzähler). Ich habe den Eindruck, in Behörden gibt es zwei, drei Leute, die alles immer komplizierter machen wollen.

Im GEG müssen wir dringend differenzieren. Eine Kita ist etwas anderes, als eine 40 Meter hohe Halle.“

Michael Hauer (Die Grünen), Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz:

„Die KÜBLER GmbH ist ein Leuchtturm in Rheinland-Pfalz. Ich wünsche mir, dass diese Innovationen, die von hier ausgehen, wir auch als ganzes Land umsetzen. In der Entwicklung des FUTURA steckt die große Chance drin, Energie dann abzurufen, wenn sie benötigt wird.

Wir werden uns im Verhalten und in Geschäftsmodellen ändern müssen. Klimaschutzziele sind nicht mehr aufzuschieben. Wir brauchen die regionale Energiewende. Und wir brauchen die Technologieoffenheit.

Wir sind täglich mit Berlin dran und werden das GEG so vorantreiben, dass eine Differenzierung bei den NichtWohngebäuden stattfindet.“

apl. Prof. Dr. rer. nat. Svenja Carrigan, TU Kaiserslautern, Professorin für Bauphysikalische Modellierung:

„Europa wendet sich von Primärenergien ab – hin zur Einsparung von CO2: Welches Energiesystem kann ich wie verwenden? Wir brauchen nicht nur den Fokus auf den Betrieb einer Energiequelle, sondern den gesamten Lebenszyklus. Wir müssen dezentraler werden und größer denken.“

Thomas Niederhofer, Geschäftsführer der Knauf Interfer Business Unit Steel

„Wir brauchen neue Denkanreize. Wir haben als Unternehmen so viel Fläche, dass wir Fotovoltaik auch auf den Boden setzen. Nur muss man auch die Möglichkeit haben, Strom anzurechnen und nicht nur blind in ein System zu feuern. Wir brauchen mehr Flexibilität. In Holland ist es so: eAutos werden nachts aufgeladen und tagsüber als Batterie-Station genutzt, wenn sie als Auto nicht gebraucht werden.

Wir haben große Hallen in fast allen Bundesländern. Wir versuchen erst einmal, Energie zu vermeiden, um so CO2 zu reduzieren. Wir werden in einer sehr großen Halle, die gerade umgerüstet wurde, ab sofort ca. 76 % Energie einsparen, weil wir auf die Technik von KÜBLER gesetzt haben. Wir haben bei dieser Investition einen roi (Return on Invest) von nur 2,5 Jahren! Man muss nicht das Kind zum Brunnen tragen, sondern das ist unternehmerisch eine Auto-Motivation, das einfach zu machen. Die Technologie ist ja da.

Wir haben auch Wärmepumpen für uns durchgerechnet. Wir bräuchten für diese Halle eine 1000 Kilowatt Strom-Zuleitung. Unser EVU geht da nicht mit. Das funktioniert nicht mit einer Wärmepumpe. Wir können auch keine Fußbodenheizungen einbauen, weil unsere Fußböden für Schwerlasten ausgelegt sein müssen, was keine Fußbodenheizung überlebt. Und Deckenstrahlplatten am Dach wiegen 4 bis 5 mal mehr als die Technik von KÜBLER. Das hält die Statik der Halle nicht aus. Und selbst wenn, für PV wäre dann überhaupt keine statische Kapazität mehr da. Wärmepumpen in Hallen funktionieren nicht.“

Dr. Robert Seguin, Energie- und Netzspezialist, Manager THEMA Consulting Group AS in Oslo/Norwegen:

„In Norwegen ist dank der Wasserkraft 100 Prozent der Energie erneuerbar. Die Wetterabhängigkeit des Energiesystems wird den Bedarf nach Flexibilität erhöhen. Ohne Flexibilität im Sys-tem wird die Umstellung des Energiesystems teuer. Es braucht eine Flexibilität für die Bedarfsdeckung, für das Netz und die Systemstabilität.“

Thomas Kübler, geschäftsführender Gesellschafter der KÜBLER GmbH:

„Wir alle sind Energiewende. Jeder kann seinen Beitrag leisten. Wir müssen und sollten auf nie-manden warten. Lediglich dürfen wir erwarten, dass die politischen Entscheider auf die Expertise aus Wirtschaft und Wissenschaft zugreifen und in ihre Entscheidungsfindungen einfließen lassen.

Unternehmen, die ihren grünen Fußabdruck senken, müssen gefördert werden. Jeder Euro, der dort investiert wird, kommt mehrfach über die Steuer zurück. Liebe Politiker, seien Sie nicht so knauserig.

Es gibt keine Ideologie gebundene Lösung. Macht das Gebäudeenergie-Gesetz technologieoffen!

Wir laufen einen Irrweg. Wir dürfen nicht die Schmerzen bekämpfen, wir müssen an die Ursachen ran. Eine Energie, die nicht benötigt wird, ist eine gute Energie.

Flexible Tarife und Volatilität sind grundnotwendig, damit die Energiewende gelingen kann.

Wir können Energiewende, wir sind bereit für die Energiewende – wenn wir dürfen. Mit mehr Flexibilität und einer Offenheit für die Technologie.“

Der Experten-Dialog mit Moderator und ARD-Klimaexperte Thomas Ranft ist in voller Länger nachzusehen unter https://www.youtube.com/watch?v=ej6OX0eMYWM

Fotos zur freien Verfügung mit „Foto: KÜBLER“ finden Sie unter https://www.kuebler-hallenheizungen.de/de/expertendialog-2022-ludwigshafen/

Hören Sie sich außerdem gerne den Beitrag vom Deutschlandfunk an: https://www.deutschlandfunk.de/wahre-energieschleudern-wie-in-industriehallen-energie-gespart-werden-kann-dlf-d0ebf38e-100.html

Zum FUTURA:
Die Firma KÜBLER GmbH ist ein klassischer Nischenexperte für Heizsysteme in Industriehallen. Das Unternehmen aus Ludwigshafen unterhält eine eigene F&E-Einheit. Die neueste Entwicklung aus dieser Produktschmiede ist der FUTURA, der unabhängig der Energiequelle funktioniert. Die Infrarotheizung für Hallen nutzt Wasserstoff, Strom, Gas oder den Mix daraus. Sie kann grüne und fossile Energieträger hocheffizient verarbeiten und schlägt damit eine Brücke in die karbonfreie Zeit.

Dies funktioniert sowohl im Monobetrieb wie auch im Mix. Je nachdem, welche Energie gerade verfügbar oder besonders kostengünstig ist. „Wir sorgen damit für eine Versorgungssicherheit und stabilisieren die Netze“, sagt Thomas Kübler. „Vor allem aber ist unsere Lösung wirtschaftlich. Infrarot ist die ideale Form, um große Räume zu heizen.“ Gemeint sind insbesondere Hallen mit einer Höhe von vier Metern und mehr. Die innovative Lösung integriert zudem die LED-Beleuchtung von Hallengebäuden in einem Gerät und ist für den Neubaubereich ebenso einsetzbar wie für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden.

Das Land Rheinland-Pfalz hat das Unternehmen für den FUTURA bereits mit dem Innovationspreis „Innovative Technologie für den Klimaschutz“ im Rahmen des SUCCESS-Wettbewerbs 2022 ausgezeichnet.

Hintergrund:
Dass in Hallengebäuden, ein enormes Potenzial zur Energieeinsparung steckt, liegt auf der Hand: Mit Deckenhöhen von 4 bis 40 Metern und Flächen bis 10.000 Quadratmetern und mehr lassen sich ihre Raumdimensionen nicht mit Wohnungen, Büros oder Kitas vergleichen, die üblicherweise in Geschossbauweise mit lichten Höhen von etwa 2,50 Metern errichtet werden. Das gilt auch für die Beheizung solcher Raumkolosse – sie ist ungleich viel anspruchsvoller als in den sehr viel niedrigeren Geschossbauten. Diese Differenzierung wird bei der geplanten 65 Prozent Er-neuerbare Energien-Regel im Gebäudeenergie-Gesetz allerdings nicht gemacht.

„Wenn solche großen Räume energieeffizient geheizt werden sollen, sind ganz spezielle Technologien gefordert. Selten war es so dringend wie heute, alle technologischen Ressourcen zu nutzen, die uns zur Verfügung stehen, um der Energie-Krise wirkungsvoll zu begegnen“, sagt Thomas Kübler. Er ist ausgewiesener Experte beim Heizen von Industriehallen.

Kübler sagt: „Beim effizienten Heizen es geht darum, Wärme möglichst verlustfrei in den Hallen-bereichen zur Verfügung zu stellen, wo Menschen arbeiten und Wärme benötigen. In der Regel ist das nicht in 10 oder 20 Meter Deckenhöhe, sondern im einem Bereich von rund 2,00 Metern über dem Hallenboden.“ Dies kann auch nicht mit einer Wärmepumpe sichergestellt werden. Die Technologie ist hierfür nicht gemacht.

Wie effizient spezielle Hallenheizungstechnologien arbeiten, lässt sich an energetischen Sanierungsprojekten von Industriehallen ablesen. Bis zu 70 Prozent realisierte Einsparungen sind realistisch. Die Unternehmen entlastet dies finanziell schon mit Kosteneinsparungen von mehreren zehn- oder sogar hunderttausend Euro pro Jahr, je nach Projektgröße. Entsprechend hoch fallen die Treibhausgas-Minderungen aus.

Aus diesem Grund ist eine Überarbeitung des Gebäudeenergie-Gesetzes notwendig, bei dem die Technologieoffenheit sowie die Differenzierung zwischen verschiedenen Arten von Nichtwohngebäuden grundlegend sein sollten.

 


Energiewende: Weltneuheit in Mainz ausgezeichnet

FUTURA heizt Industriehallen unabhängig der Energiequelle – Sonderprämie „Innovative Technologien für den Klimaschutz“ beim Technologiewettbewerb SUCCESS

Mainz. Während Deutschland über die Energiewende diskutiert, hat die KÜBLER GmbH aus Ludwigshafen bereits geliefert. FUTURA heißt die neueste Erfindung der Experten für Hallenheizsysteme – und funktioniert unabhängig der Energiequelle: Die Infrarotheizung für Hallen nutzt Wasserstoff, Strom, Gas oder den Mix daraus. Sie kann grüne und fossile Energieträger hocheffizient verarbeiten und schlägt damit eine Brücke in die karbonfreie Zeit. Auch deshalb hat die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau die Firma KÜBLER mit dem Sonderpreis „Innovative Technologien für den Klimaschutz“ beim Innovationspreis SUCCESS am Dienstagabend ausgezeichnet.

„Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir eine nationale Energie-Krise nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung vermeiden können. Gemeinsam – das bedeutet, dass alle Protagonisten anpacken müssen. Jeder sollte seinen Teil dazu beitragen und seine Kompetenzen in den Prozess geben“, sagt Thomas Kübler, Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer der KÜBLER GmbH. „Das machen wir nun schon seit Jahrzehnten und freuen uns, dass wir gerade in der jetzigen Situation mit FUTURA eine Technik entwickelt haben, die die Energiewende ein entscheidendes Stück voranbringen kann.“

FUTURA ist eine Brücke in die karbonfreie Zeit: Ganz gleich, ob grüner Wasserstoff oder Strom die Zukunft bestimmen, FUTURA kann beides – und mehr: Die Infrarotheizung nutzt ebenso Biogas, Erdgas oder Flüssiggas und erlaubt es, variabel zwischen den Energieträgern hin und her zu schalten. Dies funktioniert sowohl im Monobetrieb wie auch im Mix. Je nachdem, welche Energie gerade verfügbar oder besonders kostengünstig ist. „Wir sorgen damit für eine Versorgungssicherheit und stabilisieren die Netze“, sagt Kübler. „Vor allem aber ist unsere Lösung wirtschaftlich. Infrarot ist die ideale Form, um große Räume zu heizen.“ Gemeint sind insbesondere Hallen mit einer Höhe von vier Metern und mehr.

Der FUTURA wird an der Hallendecke installiert. Die Infrarotheizung funktioniert analog der Sonne. Sie erwärmt alles, was angeleuchtet wird: Menschen, Maschinen, Hallenboden. So kommt die Wärme gleichzeitig von oben, unten und von allen Seiten. Diese Wärmeübertragung ist energieeffizient mit Einspareffekten von 50 bis 70 Prozent. „Mit FUTURA heizen wir zeitlich und lokal flexibel“, sagt Kübler, „denn wir decken nur den Wärmebedarf, der tatsächlich besteht. Schließlich ist die effizienteste Heizung die, die nicht läuft.“ Eingeschaltet wird die Heizung bedarfsorientiert wann und wo Wärme notwendig ist. Efficiency First ist damit erfüllt und FUTURA ist die wahrscheinlich effizienteste Antwort auf eine komplexe, schwierige Heizaufgabe, die gerade mit erneuerbaren Energien auf höchstem Niveau sparsam umgeht. Übrigens: Die Jury hat FUTURA auch wegen seiner zweiten technischen Innovation ausgezeichnet, denn die Multi-Energie-Infrarotheizung sorgt optional neben Wärme gleichzeitig für eine energiesparende Hallenbeleuchtung mit LED. Durch diese nachhaltige Lösung von Zwei in Einem spart sich der Anwender ein komplettes Verkabelungssystem inklusive der Schalteinheiten und Steuerung. In Zukunft ist damit auch nur eine Wartung erforderlich, die gleich beides umfasst.

Die KÜBLER GmbH sorgt mit FUTURA für einen Paradigmenwechsel in der Energieeffizienz. Denn nur zwei Prozent der gesamten Gebäude in Deutschland sind Hallen. Diese Hallen verursachen 15% des gebäuderelevanten Energieverbrauchs in Deutschland und der damit einhergehenden Treibhausgas (THG)-Emissionen. Das neue System ist für Hallen-Neubauten entwickelt, ebenso gut kann die Industrie mit FUTURA aber auch ohne Betriebsunterbrechung im Bestandbau gut energetisch sanieren.


Energiefresser Heizung – 10 Einspartipps vom Experten

Die Energiekrise lässt derzeit niemanden kalt. Jeder sucht händeringend nach Möglichkeiten, Verbrauch und Kosten einigermaßen in den Griff zu bekommen. Die Preisbremse der Bundesregierung greift erst ab März 2023. Und selbst dann gilt: die Preise für 30 Prozent über Grundkontingent bei der Industrie bzw. 20 Prozent bei kleinen und mittelständischen Unternehmen unterliegen auch im nächsten Jahr den wildgewordenen Marktkonditionen. Was also tun?

Die erste gute Nachricht ist: Wenn Sie eine moderne Infrarot-Hallenheizung in Betrieb haben, sparen Sie von vorneherein viel Energie – und zwar ganz gleich, aus welchem Baujahr sie ist. Aktuelle Modelle sind, smart gesteuert, zwar noch extrem viel sparsamer, ein Austausch kann also wirtschaftlich sein, aber grundsätzlich stehen Sie auf einer guten Seite.

Die zweite gute Nachricht ist: Der Energieverbrauch lässt sich noch weiter senken, wenn Sie die Potenziale Ihrer energiesparenden Hallenheizungsanlage optimal ausschöpfen. Denn: Die sparsamste Heizung ist die, die nicht gebraucht wird. Da Ihre Infrarotheizung schnell wirkt, lässt sich die Temperatur im Gebäude absenken, wenn nicht gearbeitet wird und bei Bedarf Arbeitsbereiche gezielt schnell wieder erwärmen. Hierzu möchten wir Ihnen einige wichtige Tipps geben:

Tipp 1: Reduzieren Sie die Heizzeiten auf den wirklich notwendigen Bedarf.

Prüfen Sie daher die Uhrzeit-Einstellung Ihrer Steuerung.

Tipp 2: Prüfen Sie die Heizzonen auf bedarfsorientierte Einstellungen.

Tipp 3: Reduzieren Sie die eingestellte Temperatur um 2 bis 3 Grad.

Sie nutzen damit den besonderen Vorteil einer Infrarotheizung, die durch ihre Wärmestrahlung und die erwärmten Flächen (bidirektionale Wirkweise) für eine frühere Behaglichkeit sorgt. Dies bedeutet: Die gleiche Heizqualität von 18 °C Lufttemperatur eines Warmlufterzeugers lässt sich bereits bei 15 bis 16 °C mit einer hocheffizienten Infrarot-Hallenheizung erreichen. Nutzen Sie diesen Vorteil!

Tipp 4: Kontrollieren Sie Ihre Toröffnungszeiten.

Reduzieren Sie diese auf ein notwendiges Minimum.

Tipp 5: Überprüfen Sie die Raumfassung auf geöffnete Fenster und Undichtigkeiten.

Tipp 6: Reinigen Sie die Reflektoren älterer Heizungsgeräte,

insbesondere bei den IR-Heizungen der Linien AR, ER und NRV. Saubere Edelstahlreflektoren sorgen für eine optimale Infrarotübertragung in den Arbeitsbereichen. Bei Verschmutzung geht ein Teil der Wärmestrahlung durch Diffusität verloren. Bei stark verschmutzen Flächen bis zu 10 Prozent! Dieser unnütze Verbrauch lässt sich einfach und wirksam sparen. Hinweis: bei modernen Top-Geräten wie OPTIMA plus oder MAXIMA besteht konstruktionsbedingt keine Notwendigkeit der Reflektorreinigung.

Tipp 7: Denken Sie über den Austausch Ihrer alten Heizanlage nach?

Dann machen Sie bitte nicht den Fehler, bei der Hallenheizung technisch zurück auf ein konvektiv wirkendes System zu gehen (Systeme, die mit warmer Luft oder warmem Wasser arbeiten). Warum? Weil dies sehr wahrscheinlich ein Rückschritt in puncto Heizenergieverbrauch wäre – vom Komfortverlust erst gar nicht zu reden, selbst wenn in das Konzept eine Wärmepumpe integriert würde. Hier sollten Sie wissen: Die Wärmepumpe ist hervorragend geeignet, um Wärme sehr effizient auf einem niedrigen Temperaturniveau zu produzieren – ideal für die meisten Geschossbauten. In Hallengebäuden mit Deckenhöhen über 4 Meter funktioniert dieses Heizprinzip oft nicht zufriedenstellend. Zudem verlieren Sie die Option, am realen Wärmebedarf orientiert zu heizen, das heißt zu den Zeiten und in den Hallenbereichen, wo Wärme tatsächlich gebraucht wird. Die Systemträgheit der hydraulischen Wärmepumpen-Systeme sowie die Wärmeverteilung mit zusätzlich notwendigen Hilfsenergien sind wenig geeignet für die dynamischen und volatilen Anforderungen von Industrie- und Gewerbebetrieben. Angefangen bei offenen Toren bis Schichtbetrieb. Wenn Sie aufgrund des Anlagenalters und der Gesamtsituation also darüber nachdenken, Ihre Heizung zu optimieren, um den CO2-Ausstoß und die Heizkosten zu senken, lassen Sie sich auf jeden Fall gut von unseren ausgewiesenen Experten für energieeffiziente Hallenbeheizung beraten.

Tipp 8: Nutzen Sie die Gaspreisbremse – sparen Sie 20 bzw. 30 % Energie

sehr einfach ein. Von März 2023 bis mindestens April 2024 wird die Gas- und Wärmepreisbremse den Energiepreis über einen staatlichen Zuschuss auf 7 Cent je Kilowattstunde für die Industrie bzw. auf 12 Cent für kleine und mittlere Unternehmen deckeln. Aber nur für 70 bzw. 80 Prozent des bisherigen Verbrauchs. Für die verbleibenden 20 bzw. 30 Prozent gelten weiterhin Marktpreise. Wie Sie diesen Anteil auf 0 bringen? Sehr einfach durch die Heizungssanierung mit der richtigen Technologie. Gut zu wissen, dass moderne Infrarot-Hallenheizungen verglichen mit konventionellen Geräten Energieeinsparungen zwischen 30 und 70 Prozent realisieren.

Tipp 9: Informieren Sie sich über die neuesten Hallenheizungstechnologien.

Als Innovationsführer und Spezialist für die energiesparende Hallenbeheizung haben wir eine Vielzahl an Möglichkeiten entwickelt, um den Energieverbrauch in Hallen gezielt zu senken. Unsere Spitzentechnologien sind in der Lage, unterschiedliche Energieformen aufzunehmen und Sie damit heiztechnisch in die karbonfreie Zeit zu beamen. Dies sind Technologien, die sehr wirtschaftlich sind, weil die Investition erschwinglich bleibt und weil sich der Verbrauch durch die vielen neu entwickelten Funktionen nochmals deutlich senken lässt. Rechnen Sie damit, dass sich die Optimierung der Heizung mit der richtigen Technologie für Sie lohnt. Und für die Umwelt.

Tipp 10: Holen Sie sich Hilfe!

Eine gute Anlaufstelle ist www.kuebler-hallenheizungen.de

Und die letzte gute Nachricht: Wenn Sie die voranstehenden Empfehlungen konsequent verfolgen, schaffen Sie die geforderten Einsparungen, die die Energiewirtschaft braucht, mit relativ wenig Aufwand und bewahren sich dennoch ein gutes thermisches Arbeitsklima in Ihrem Hallengebäude.