„Wir müssen technologieoffen bleiben“: Energiewende schaffen – Verena Hubertz MdB appelliert an Wirtschaft und Politik
Die Firma KÜBLER aus Ludwigshafen hat mit dem FUTURA eine Weltneuheit entwickelt, mit der sich Industriehallen heizen lassen. Es handelt sich um eine Infrarotheizung, die grüne und fossile Energieträger hocheffizient verarbeiten kann – und damit eine Brücke in die karbonfreie Zeit schlägt. Die Firma Die Kanter & Schlosser in Trier ist die erste, die dieses Heizsystem in Betrieb genommen hat. Beide Unternehmen gehen mit gutem Beispiel voran – und tragen damit ihren Teil zur Energiewende bei.
„Ich durfte die Infrarotheizung ja gerade erleben“, sagt Hubertz, „es ist keine Sauna und es ist trotzdem schön warm. Man spürt sie irgendwie gar nicht. Es ist ein ganz tolles Gefühl.“ Insbesondere beim Heizen von Industriehallen sei die von KÜBLER entwickelte Technologie eine gute Alternative. „Die Antwort Wärmepumpe ‚only und überall‘ reicht mir nicht aus“, sagt Hubertz. „Es ist auch eine Frage des Geldbeutels – es kann sich nicht jeder eine Wärmepumpe leisten und deswegen müssen wir da auch kreativer werden als Staat.“
Sie bezieht sich damit insbesondere auf die laufenden Gesetzgebungsverfahren. „Wir sind im Austausch mit der Praxis um zu prüfen, wo muss welche Ausnahme geschaffen werden, damit wir uns im Ziel nicht hemmen, sondern damit wir dann gemeinsam auch unsere Ziele erreichen.“ Gemeint ist das Klimaziel 2045.
Hubertz schärfte den Blick für den ganzheitlichen Ansatz. „Wir müssen den Turbo einlegen“, sagt die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, „wir müssen die Planung beschleunigen. Die Uhr tickt. Da muss eine Schippe drauf.“ Es brauche allerdings nicht nur Prozesse, „sondern auch Menschen, die anpacken. Wir brauchen das modernste Einwanderungsgesetz, weil Fachkräfte nicht auf den Bäumen wachsen. Es muss einfacher werden.“
Damit die Energiewende funktionieren kann, wird derzeit unter anderem das Gebäude-Energiegesetz novelliert. Hubertz ist als Mitglied des Bau-Ausschusses im Bundestag involviert. Sie sagt: „Wirtschaft und Politik müssen an einem Strang ziehen. Wir werden alles dafür tun, dass der Mittelstand mit innovativen Ideen weiter vorangehen kann. Der FUTURA ist eine solche ausgezeichnete Neuheit.“
Sie trifft damit den Nerv der Zeit. Das sieht auch Peter Altmaier so. Der Bundesenergieminister a.D. sagt in seinem Impulsvortrag: „Die Energiewende braucht parteiübergreifende Unterstützung. Wir werden verlieren, wenn wir Umweltschutz und Wirtschaft gegeneinander ausspielen. Wir haben zwar in den letzten Jahrzehnten gut gelebt, aber so viel CO₂ in die Luft gepustet, dass irreparable Schäden passiert sind. Wer jetzt experimentiert, wird das Klimaziel 2045 nicht schaffen.“
Der Klimaschutz sei die wichtigste Aufgabe dieser Zeit, sagt Altmaier, „Wir dürfen nicht Hü oder Hott machen, sondern die Weichen so stellen, dass wir die Klimaziele sicher erreichen. Sonst werden wir uns an der jungen Generation versündigen und volkswirtschaftliche Kosten verursachen, die weit darüber hinaus gehen. Wir brauchen dringend Geschäftsmodelle, die anderen helfen – so wie es die Firma Kübler macht.“
Worte, denen Thomas Kübler nur zustimmen kann. „Wir brauchen den vielschichtigen Erfindungsgeist unseres deutschen Mittelstands. Wir dürfen uns nicht auf eine Technologie konzentrieren. Dann vertrocknet der Teich der Innovationen“, sagt der Gründer und geschäftsführende Gesellschafter der KÜBLER GmbH. Er sorgt mit dem FUTURA für einen Paradigmenwechsel in der Energieeffizienz. Denn nur zwei Prozent der gesamten Gebäude in Deutschland sind Hallen. Diese Hallen verbrauchen 15 Prozent der gebäuderelevanten Energie in Deutschland und der damit einhergehenden Treibhausgas (THG)-Emissionen. Das neue System ist für Hallen-Neubauten entwickelt, ebenso gut kann die Industrie mit FUTURA aber auch ohne Betriebsunterbrechung im Bestandbau gut energetisch sanieren.
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