Mann steuert den Energieverbrauch in einem Industriegebiet bei Nacht

Damit Deutschland nicht das Gas ausgeht: Jetzt auf energiesparende Industrieheizung umstellen

Was ist aktuell der wahrscheinlich wirkungsvollste Hebel gegen Gaskrise, Preisdruck und Abhängigkeit von Russland? Die Antwort: Weniger Energie verbrauchen. Die Bundesregierung ist dieser Meinung und ruft in einer großangelegten Kampagne zum Energiesparen auf – unterstützt von Wirtschaft und Verbänden. Dieses Ziel lässt sich erreichen. Wenn es um die hohen Hallen von Industrie und Gewerbebetrieben geht sogar einfacher und schneller, als gedacht.

Gewusst wie – die richtige Technologie macht Energiesparen einfach

Wie Energiesparen einfach wird? Während in privaten Haushalten und anderen Geschossbauten aktuell Wärmepumpen im Trend liegen, stellt sich die Situation bei der Beheizung von hohen Hallengebäuden physikalisch und technisch ganz anders dar. Wer flexibel auf kurzfristig Änderung von Wärmeanforderungen reagieren will und wer variabel für zukünftige Hallen-Umnutzungen bleiben will, entscheidet sich für Industrieheizungen, die speziell zur Beheizung von Hallen entwickelt wurden Zu den Rekordhaltern in der Einsparungs-Disziplin zählen digitalisierte Infrarot-Dunkelstrahler in Verbindung mit Brennwerttechnik (System H.Y.B.R.I.D.). Diese Heizungen sind moderne Hocheffizienz-Systeme und bieten in den Hallengebäuden von Industrie, Gewerbe und Kommunen eine Vielzahl von Vorteilen:

  • 30 – 70 Prozent Energieeinsparung nachhaltig
  • variabel mit Methan, Grünem Wasserstoff und/oder Biogas betreibbar
  • flexible Anpassung an Nutzungsänderungen
  • im Bestand oft die einzig sinnvolle Lösung
  • schnelle Amortisation und hoher Umweltnutzen
  • angenehmes, gleichmäßiges, zugfreies Arbeitsklima
  • präzise regelbar bei wechselnder Heizbedarfe
  • mit Brennwerttechnik als Hybridsystem bis hin zur Digitalen Hallenheizung erweiterbar

Infrarot-Dunkelstrahler sind gezielt für die besonderen Raumdimensionen und Nutzungsbedingungen von Hallen ausgelegt. Sie lassen sich sehr einfach, sehr wirtschaftlich und schnell umsetzen. Wie interessant diese Technologie für Industrie- und Gewerbebetriebe ist, zeigt das Praxisbeispiel eines Maschinenbau-Unternehmens in Nordrhein-Westfalen. Dort konnten die Energiekosten für die Beheizung der rund 6.300 Quadratmeter großen Hallenfläche um rund 65 Prozent reduziert werden. Bezogen auf die aktuellen Energiepreise würde dies einer Kostenreduktion von rund 170.000 Euro auf rund 83.300 Euro bedeuten – etwa 86.700 Euro Einsparung.

Hallen brauchen besondere Heizungen

Hallen unterscheiden sich mit ihrer Deckenhöhe, ihrer Raumgröße und ihren wechselnden Nutzungsprofilen von anderen Gebäuden. Für die Auswahl einer nachhaltigen und effizienten Heiztechnik für Produktions-, Lager-, Sport-, Veranstaltungs- und andere Hallen ist es wichtig, diesen Unterschied zu verstehen. Wohn- und Bürogebäude, Kindergärten, Krankenhäuser und andere Nichtwohngebäude in Geschossbauweise mit ihren lichten Höhen um 2,50 Meter lassen sich relativ einfach beheizen. Hallengebäude mit Raumhöhen von 4 – 40 m und Grundflächen von 100 – X-1.000 m² Fläche sind wegen ihrer besonderen bauphysikalischen Bedingungen eine echte Herausforderung für die Beheizung. Um diese Gebäude funktional, wirtschaftlich und ökologisch vernünftig beheizen zu können, werden speziell für Hallengebäude entwickelte Heizungen genutzt.

Als Technologie der ersten Wahl gelten moderne Industrieheizungen wie Infrarot-Dunkelstrahler, die sich extrem effizient mit Erdgas, Flüssiggas, Biogas oder Wasserstoff betreiben lassen. Mit Gasheizungen, die in Wohnungen oder Büros zum Einsatz kommen, haben diese modernen Hocheffizienz-Technologien nichts gemeinsam. Während warme Luft im Geschossbau nahezu hundertprozentig im Raum nutzbar bleibt, steigt sie in Hallen aus dem Nutzungsbereich raus bis hoch unter das Hallendach. Hier liegt ein Grund für die große Überlegenheit von Infrarottechnik beim Heizen von Hallengebäuden.

 


Ausschnitt eines Tisches, auf dem ein Dokument mit Statistiken und ein Taschenreichner liegt, mit dem gerade ausgerechnet wird, ob es sich lohnt, eine Hallenheizung zu mieten.

Hallenheizung mieten? So lösen Sie das Budget-Problem und sparen Bares!

Veraltete Hallenheizungen führen zu horrenden Heizkosten und belasten die Umwelt. Trotzdem scheuen viele Betreiber die Investition in eine Modernisierung. Eine mögliche Lösung: Die Hallenheizung einfach mieten – Wärme-as-a-Service!

 Deutschland ist ein weltweit führender Industriestandort. Über sieben Millionen Beschäftigte erbringen ein Fünftel der nationalen Wertschöpfung. Damit ist der Sektor allerdings auch energiehungrig. Rund 28 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs entfallen laut Bundeswirtschaftsministerium auf die Industrie. Das Problem: Mehr als die Hälfte der rund 420.000 bis 480.000 Industrie- und Großhallen in Deutschland nutzen Heizanlagen*, die technisch veraltet sind und die Umwelt unnötig mit vielen Millionen Tonnen CO2 belasten. Sie verheizen jeden Winter tonnenweise Energie.

Eine Verschwendung, die nicht nur ein Loch in das Portemonnaie der Betreiber frisst, sondern auch die Klimaschutzziele der Bundesregierung gefährdet. Diese hat sich im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens verpflichtet, Schritte einzuleiten, die Erderwärmung auf möglichst 1,5 °C, jedoch auf jeden Fall auf unter 2 °C zu begrenzen. Bis 2045 will das Land deshalb seinen Netto-Treibhausgasausstoß auf Null senken und somit klimaneutral sein. Doch dieses Ziel wird sich mit alter Heiztechnik in Industrie- und Großhallen kaum erreichen lassen. Energieeffizientere Lösungen sind gefragt.

Wärme-as-a-Service: Warum Hallenheizungen kaufen, wenn man sie auch mieten kann?

Nun stellt sich die Frage: Wenn veraltete Heiztechnik unnötig Energiekosten verursacht und somit Gewinn und Zukunftsfähigkeit von Industrieunternehmen schmälert, warum investieren Verantwortliche dann nicht einfach in moderne Anlagen? Die Antwort: Weil sie oftmals befürchten, dass hohe Investitionskosten anfallen und die Modernisierung Jahre in Anspruch nimmt. In vielen Unternehmen fehlt auch schlichtweg das Budget. Entweder, weil Investitionen primär in den Produktionsprozess fließen. Oder, weil Corona auf die Sparbremse drückt. Zudem erscheint Verantwortlichen eine Investition oft unattraktiv, da die Abschreibung den Unternehmensgewinn senkt. Deshalb beißen viele Betriebe in den sauren Apfel und schieben das Thema Heizungsmodernisierung auf die lange Bank. Eine Resignation, die nicht sein müsste. Denn es gibt eine kostensparende Alternative zum Kauf einer neuen Hallenheizung. Ähnlich wie Software, die Unternehmen in der Cloud nutzen, ohne sie kaufen zu müssen (Software-as-a-Service), können Industriebetriebe moderne Hallenheizungen mieten, ohne sie gleich ihr eigen nennen zu müssen. Heizen-as-a-Service quasi.

Die Vorteile beim Mieten der Hallenheizung liegen auf der Hand: Es entstehen keine Investitionskosten und somit auch kein Abschreibungsbedarf. Zudem müssen Anwender keine Ressourcen für Planung, Betrieb und Wartung der Anlage aufbringen. Denn dies alles ist im Mietsystem inkludiert.

Infrarotheizungen – Effizienzwunder unter den Hallenheizungen  

Warum Infrarotheizungen? Weil sie derzeit zu den effizientesten Technologien zur Hallenbeheizung zählen. Sie arbeiten deshalb besonders wirksam, weil sich ihr Wirkprinzip von den herkömmlichen Heizungen fundamental unterscheidet. So heizen Infrarotheizungen, auch Dunkelstrahler genannt, nicht die Luft per se. Stattdessen erzeugen sie elektromagnetische Wellen, die sich in Wärme umwandeln, sobald sie auf einen Festkörper treffen. Der Vorteil: Betreiber heizen nicht ins Blaue hinein, sondern gezielt nur den Nutzungsbereich der Halle, der meist auf einer Höhe von rund zwei Metern endet. Die Luft oberhalb dieses Bereichs bleibt unberührt.

Zudem sind Infrarotheizungen deutlich reaktionsschneller als klassische Systeme, die mit Wasser arbeiten. Da Infrarotheizungen kein Wärmeübertragungsmedium benötigen, lassen sie sich fast so schnell an- und ausschalten wie das Licht. Entsprechend ohne Verzögerung gelingt die Anpassung an den sich ändernden Wärmebedarf im Alltag – etwa zu Toröffnungszeiten. Eine Strategie, die Energie spart. Um bis zu 70 Prozent lassen sich die Heizkosten mit modernen Infrarotheizungen und intelligenten Steuerungssystemen reduzieren. Ohne dabei Abstriche beim Komfort zu machen. Im Gegenteil. Die Wärme eines Infrarotsystems erleben Menschen als besonders angenehm, weil sie dem natürlichen Wärmeprinzip der Sonne ähnelt.

Beim Mieten der Hallenheizungen liegen die Mietkosten oft deutlich unter den Betriebskosten der Altanlage

Und wie teuer wird es, wenn Sie Ihre Hallenheizung mieten? Keine Halle ist wie die andere. Und Anbieter passen Angebote individuell an Bedürfnisse an. Daher sind auch keine Pauschalaussagen möglich. Doch die Mietpreise für eine moderne Hallenheizung liegen wegen der reduzierten Energieverbrauchskosten in der Regel deutlich unter den Betriebskosten der Altanlage, wie ein Praxisbeispiel zeigt.

Von dem unserem Mietsystem HeizWerk profitiert unter anderem auch ein Unternehmen in Laubach. Der Anbieter von Lagerlogistiklösungen heizte die Produktions- und Lagerhallen in den letzten 40 Jahren mit Warmluftgebläsen – ursprünglich mit Öl, seit 2010 über ein Nahwärmenetz. Doch trotz der Modernisierung waren die Betreiber mit der Effizienz der Anlage nicht mehr zufrieden und sahen sich mit einem zu hohen Kostenblock konfrontiert. Das änderte sich allerdings schlagartig mit dem Umstieg auf ein gemietetes Infrarotheizungssystem von KÜBLER.

Die Experten installierten in der Stahlfertigungshalle die Infrarotheizungslinie OPTIMA plus 40. Ein Schritt, der in Laubach alle Erwartungen übertroffen hat. So reduzierte sich der Wärmeverbrauch um 57 Prozent – von 3.553.977 kWh pro Jahr auf 1.528.448 kWh. Der Stromverbrauch der heizungsrelevanten Komponenten reduzierte sich um fast 96 Prozent. Unterm Strich verzeichnet das Unternehmen eine Kosteneinsparung von über 45.000 pro Jahr. Und dies nach Abzug der Mietkosten und ohne dafür eine eigene Investition leisten zu müssen.

Das Modell schont aber nicht nur den Geldbeutel, sondern stärkt darüber hinaus das Unternehmensimage. Viele Anwender, die eine moderne Hallenheizung mieten, positionieren sich nach dem Umstieg zurecht als Unternehmen, denen Umwelt und das Wohl zukünftiger Generationen am Herzen liegen.

Die Vorteile liegen auf der Hand – nun liegt die Entscheidung bei Ihnen

Hunderttausende Euro Heizkosten schießen durch den Schornstein. Das ist die Realität tausender Betreiber von Industrie- und Großhallen in Deutschland, die an veralteten Heizsystemen festhalten. Stellen Sie Ihre Investitionen auf den Prüfstand und sparen Sie mit einer Hallenheizung zum Mieten. Sie tragen damit gleichzeitig zur Erhöhung der viel zu geringen Sanierungsrate in Deutschland bei, ohne die die Energiewende kaum machbar sein wird. Wir beraten Sie gerne ganz unverbindlich!

 


Eine Frau mit einem Tablet in der Hand, die für Ihr Lager eine Hallenheizung plant.

So finden Sie die optimale Hallenheizung

Sie wollen das Optimum aus Ihrer neuen Hallenheizung herausholen, Energiekosten sparen und für Umweltgesetze der Zukunft gerüstet sein? Dann ist es ratsam, vor dem Kauf einige Tipps zu berücksichtigen. Welche, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Machen Sie sich zunächst bewusst: Industrie- und Gewerbehallen haben heiztechnisch gesehen andere Anforderungen als Wohnungen oder Büros. Klingt trivial? Ist es aber nicht. Denn tatsächlich begehen viele Planer immer noch den Fehler, eine ähnliche Heizstrategie wie für Geschossbauten anzuwenden. Das Problem: Warme Luft steigt nach oben. Bei niedrigen Deckenhöhen, wie z. B. in Büros oder Wohnungen, ist dies nicht relevant. In Hallen hingegen sammelt sich die warme Luft quasi nutzlos in großer Höhe unter dem Hallendach.

Bis es am Boden angenehm warm ist, müssen Betreiber viel Heizenergie in die Halle leiten und Systeme einsetzen, die Luftströme wieder nach unten lenken. Im Grunde Geldverschwendung, denn Wärme ist in großen Hallen meist nur auf Personenhöhe von rund zwei Metern erforderlich, nicht aber in höheren Lagen. In der Regel reicht es daher aus, 20 Prozent des Raumvolumens zu heizen. Bereits dann haben es Mitarbeiter angenehm warm und können volle Produktivität entfalten.

Finden Sie die geeignete Technologie für Ihre Hallenheizung

Nun stellt sich die Frage, welche Technologie in Frage kommt, um die rund 20 Prozent Ihrer Halle gezielt zu beheizen. Wenn Sie sich auf dem Markt umsehen, fällt auf: Es gibt zentrale und dezentrale Heizsysteme. Zu den zentralen Systemen zählen etwa Industrie-Fußbodenheizungen, zentral versorgte, wasserbasierte Lufterhitzer und Warmwasser-Deckenstrahlplatten. Sie arbeiten mit einem zentralen Energieerzeuger und einem Leitungssystem, das warmes Wasser an den gewünschten Ort transportiert.

Zu den dezentralen Heizsystemen hingegen zählen Infrarotstrahler, die sich unter der Decke montieren lassen. Sie sind gasbetrieben und arbeiten mit elektromagnetischen Wellen. Sobald die Wellen auf einen Festkörper treffen, etwa auf einen Menschen oder die Raumfassung, wandelt sich die Energie in Wärme um. Der Clou: Infrarotstrahler erhitzen nicht die Luft! Somit wird gezielt ausschließlich der Aufenthalts- und Nutzungsbereich beheizt.

Gleichzeitig genießen Hallenbetreiber Flexibilität. Sie unterteilen die Halle mit mehreren Infrarotstrahlern gezielt in verschiedene Heizzonen – und stellen beispielsweise Mitarbeitern in der Kommissionierung mehr Wärme zur Verfügung als Kollegen in der Fertigung, wo Maschinen schon für ausreichende Grundwärme sorgen. Eine Flexibilität, welche die Mitarbeiterzufriedenheit stärkt. Auch bei einer Umnutzung der Halle ist es bei diesen dezentralen Lösungen im Vergleich zum zentralen System leichter, die Anlage anzupassen.

Ein weiterer Vorteil der Infrarottechnologie: Sie ist reaktionsschnell. Betreiber schalten die Heizung ähnlich wie das Licht ein und aus. Da die Energie keinen Umweg über die Luft nimmt, steht Wärme quasi auf Knopfdruck zur Verfügung. Und Sie brauchen im Automationszeitalter das An- und Ausschalten nicht einmal manuell durchzuführen. Diese Aufgabe übernimmt intelligente Steuertechnologie, welche die Heizleistung an die wechselnden Bedingungen anpasst. Anwender reduzieren Energiekosten somit um bis zu 70 Prozent, sodass sich die Investition in das Heizsystem in kurzer Zeit amortisiert.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Anforderungen Ihrer Halle

Damit Hallenheizungen ihr Potenzial optimal entfalten können, sollten sie wie ein Maßanzug an Ihre Halle angepasst sein. Diese Anpassung durch einen externen Dienstleister gelingt allerdings nur dann, wenn Sie im Vorfeld ein klares Bild von Ihrem Hallengebäude, der Hallennutzung und Ihren Wünschen an die Heizung haben. Orientieren Sie sich besonders an den Faktoren, die Einfluss auf die Temperatur haben könnten. Diese Fragen können Ihnen dabei helfen:

  • Welche Abmessungen hat Ihre Halle?
  • Wie ist der Gebäudezustand?
  • Wie wird die Halle genutzt?
  • Gibt es unterschiedliche Nutzungsbereiche und -zeiten?
  • Wie steht es mit den Toröffnungszeiten?
  • Wie wurde bisher geheizt – gibt es Verbrauchsdaten?
  • Welche Ziele und Anforderungen soll die neue Heizung erfüllen?

Die Antworten auf diese Fragen bilden ein Fundament, auf dem Ihr Heizungspartner aufbauen kann.

Durchdenken Sie verschiedene Energieträger für Ihre Hallenheizung

In Zeiten des Klimawandels sind die Ziele der Bundesregierung ehrgeizig: Bis spätestens 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Entsprechend bemüht ist die Wirtschaft, CO2-Emissionen zu senken. Viele Unternehmen verabschieden sich vom Heizöl, das ab 2026 für Neubauten sowieso verboten sein wird, und setzen stattdessen auf regenerative Energien und Technologien wie Solarthermie oder elektrische Wärmepumpen.

Entscheiden Sie sich für diesen Weg, sollte Ihnen allerdings bewusst sein, dass Sie sich auf ein zentrales Heizsystem festlegen. Und dafür benötigen Sie ein hydraulisches Verteilsystem. Zudem ist ein solches System oft mit zwei- bis vierfach höheren Investitionskosten verbunden und vergleichsweise reaktionsträge, sodass sich die Wärmebereitstellung in vielen Fällen nicht schnell genug an die dynamischen Anforderungen anpassen lässt.

Infrarotstrahler arbeiten mit Erdgas. Doch verglichen mit anderen fossilen Energieträgern ist dieses Gas als der CO2-ärmste unter den klassischen Brennstoffen umweltfreundlich, da es von allen den niedrigsten Primärenergiefaktor aufweist. Zudem wird Erdgas durch die kommende Zuspeisung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff (Power-to-Gas-Technologie) zunehmend grün und gilt gerade in Verbindung mit dem hervorragend ausgebauten Gasnetz in Deutschland als einer der zukunftsfähigsten Energieträger.

Jetzt fragen Sie sich vielleicht: Das neue Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) schreibt doch vor, dass ich zukünftig nur noch mit regenerativen Energien heizen darf. Ist da ein Infrarotstrahler nicht verboten? Nein! Ab einer Hallenhöhe von über vier Metern sind Sie laut GEG nicht mehr an regenerative Energiequellen gebunden. Während zentrale Heizungssysteme zur Nutzung erneuerbarer Energie verpflichtet sind, um die GEG-Vorgaben zu erfüllen, lassen sich diese mit effizientester Infrarot-Hallenheizungstechnik auch mit Erdgas umsetzen. Sie müssen sich somit um die Compliance keine Sorgen machen.

Nehmen Sie Anbieter von Hallenheizungen genau unter die Lupe

 Um sicherzustellen, dass Sie eine effiziente und zukunftssichere Hallenheizung finden, sollten Sie die Kompetenz von Anbietern im Vorfeld prüfen. Folgende Fragen eignen sich dabei als Orientierung:

  • Welche Referenzen hat der Anbieter?
  • Gibt es einen bundesweiten Service (falls Sie mehrere Standorte haben oder aufbauen möchten)
  • Können Sie darauf vertrauen, auch in 15 Jahren noch Ersatzteile und Service zu erhalten?
  • Verfügt der Anbieter über eine Entwicklungsabteilung, die innovativ ist und Produkte nach modernen Standards entwickelt?
  • Erscheinen die Mitarbeiter kompetent?
  • Ist das System flexibel? Lässt es sich ohne große Umstände an Gesetzesänderungen und Umbauten anpassen?

Empfehlenswert ist es zudem, nicht nur den Preis für die Hallenheizung zu fokussieren, sondern die Total-Cost-of-Ownership (TCO) – also die Betriebskosten über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Erst mit diesem Wert können Sie ausrechnen, ob es sich um eine lohnenswerte Investition handelt.