Kübler Hallenheizung

Lexikon

Energiesparende Hallenheizungen individuell planen und realisieren

Abgasführung

Ein geschlossenes Standardsystem bei Infrarotheizungen bzw. Dunkelstrahlern, über das die Abgase abgeführt werden. In der Regel werden die Abgase mehrerer Strahler zusammengefasst und aus dem Gebäude geführt.

Abgasregelklappe

Eine Regelklappe ist eine mechanische Vorrichtung zur Regulierung eines Volumenstromes, meist Abgasstrom.

Abgasverlust

Unter Abgasverlust versteht man thermische Energie, die über das Abgas nach Verlassen der Heizanlage ungenutzt an die Umgebung verloren geht.

Abgaswärmetauscher

Ein Abgaswärmetauscher ist ein Wärmetauschersystem, das die in heißem Abgas enthaltene Wärmeenergie aufnimmt und an ein Speichermedium (i. d. R. Wasser) überträgt. Ein je nach Anlagenleistung dimensionierter Pufferspeicher nimmt dieses Heißwasser auf. Als Standardanwendung wird die Energie dann über einen Regler je nach Bedarf in den Heizkreisrücklauf einer Pumpe-Warmwasser-Heizung eingespeist.

Agrarnox®

Agrarnox® ist ein Dunkelstrahler von KÜBLER, der sich durch besonders geringe NOx-Emissionen auszeichnet und dessen Abgase gezielt zur CO2-Düngung von Pflanzen in Gewächshäusern verwendet werden können. Die schlanke Bauform garantiert geringste Verschattungseffekte. Durch ein neuartiges prismenförmiges Edelstahl-Brennergehäuse ist dieser Agrarstrahler gegenüber Feuchtigkeit und Schmutz sehr unempfindlich. Dieses energiesparende System ist daher auch ideal für den Einsatz in Ställen.

Agrarstrahler

Siehe dazu: Agrarnox®

Amortisationszeit

Der Begriff Amortisationszeit bezeichnet die zeitliche Dauer, in der anfängliche Aufwendungen (Investitionen) durch dadurch entstehende Einsparungen gedeckt werden.

Brenner

Eine Hauptkomponente bei Infrarotheizungen. Brenner haben die Aufgabe, chemische in thermische Energie umzusetzen. Sie verbrennen ein Gas-Luft-Gemisch und erzeugen dadurch Wärme.

Brenner

Eine Hauptkomponente bei Infrarotheizungen. Brenner haben die Aufgabe, chemische in thermische Energie umzusetzen. Sie verbrennen ein Gas-Luft-Gemisch und erzeugen dadurch Wärme.

Brennwert (HS)

Der Brennwert ist jene Wärmemenge, die bei der vollständigen Verbrennung einer Mengeneinheit eines Brennstoffes bei Gleichheit von Edukt- und Produkttemperatur (Bezugstemperatur ist i. d. R. 25°C) freigesetzt wird, wenn das gesamte bei der Verbrennung entstehende Wasser flüssig angenommen wird. Damit ist er um den Anteil der Verdampfungswärme des Wassers größer als der Heizwert.

CAD-Planung

Die CAD-Planung ist eine softwaregestützte detailgetreue Zeichnung der Heizungsanlage, in der Halle aus der eine Teileliste erstellt werden kann und nach der die Montage erfolgt.

COP

Der COP (Coefficient of Performance) ist die Leistungszahl zur Beurteilung der Effizienz einer Wärmepumpe in einem definierten Bereich (i.d.R. unter Laborbedingungen). Der COP ist das Verhältnis der Gesamtenergiemenge (Energiemenge auf der Heizungsseite und Antriebsenergie) zur Antriebsenergie.

Direktwärme

Direktwärme bedeutet, dass Infrarotstrahlung bzw. elektromagnetische Strahlung auf feste oder flüssige Körper auftrifft und die Wärme direkt im Körper erzeugt wird. Im Gegenteil dazu bedeutet indirekte Wärme, dass Gegenstände durch warme Luft erwärmt werden.

Dunkelstrahler

Dunkelstrahler sind Rohre, meist in U-Form, durch die Verbrennungsgase mit einer Temperatur bis zu 800 °C geleitet werden. Ein Brenner, der an einem Rohrende montiert ist, verbrennt Erdgas, ein Sauggebläse am anderen Rohrende erzeugt den nötigen Unterdruck für den Verbrennungsgastransport. Durch einen Reflektor, der über dem gesamten Rohrsystem angebracht ist, wird die nach oben gestrahlte Wärme der Rohre in die zu beheizenden Bereiche gelenkt. Infolge der U-förmigen Ausbildung des Strahlrohres ist die mittlere Oberflächentemperatur mit etwa 250 – 500 °C über der gesamten Länge annähernd gleich. Der Name „Dunkelstrahler“ ist an sich aus technischer Sicht überholt, da er einst für eine nicht-glühende Heizfläche im Gegensatz zum Hellstrahler stand. Heute findet man auch bei den Hochleistungsgeräten unter den Dunkelstrahlern glühende Rohre. Der wesentliche Unterschied zwischen Hell- und Dunkelstrahlern ist, dass der Dunkelstrahler eine geschlossene Verbrennung realisiert, was eine kontrollierte Abführung der Abgase ermöglicht.

Einzellabgasanlage

Bei der Einzel- bzw. Doppelabgasführung direkt ins Freie werden ein bzw. zwei Geräte gemeinsam an eine Abgasanlage angeschlossen, wobei die gesamte Abgasführung als Sekundärheizfläche betrachtet wird und somit Bestandteil des Strahlungsrohres ist.

Elektromagnetische Strahlung

Unter elektromagnetische Strahlung versteht man Wellen elektrischer und magnetischer Felder, die sich von der Strahlungsquelle gleichmäßig nach allen Richtungen im Raum ausbreiten. Je nach Energieinhalt umfasst die elektromagnetische Strahlung z. B. Gammastrahlung, das sichtbare Licht, die Infrarotstrahlung und die Radiowellen.

Energieausweis

Der Energieausweis ist ein Dokument, das beurteilt, wie ein Gebäude inklusive der Klimatisierung, Warmwasserversorgung und der Beleuchtung energetisch zu bewerten ist. Ausstellung, Verwendung, Grundsätze und Grundlagen der Energieausweise werden in Deutschland in der DIN V 18599 „Energetische Bewertung von Gebäuden“ geregelt. Ausstellungsberechtigte für Nichtwohngebäude sind Hochschulabsolventen in den Bereichen Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen, Gebäudetechnik, Bauphysik, Maschinenbau oder Elektrotechnik. Außerdem dürfen Fachleute mit Zusatzqualifikationen im Bereich energiesparendes Bauen oder Nachweisberechtigte Energieausweise ausstellen.

Energieeinsparung

Die Energieeinsparung ist eine Maßnahme zur Verringerung des Einsatzes einer bestimmten Primär- und / oder Sekundärenergiemenge.

Energiesparend

Energiesparend nennen sich die Geräte und Objekte, die eine besonders hohe Energieeinsparung gegenüber durchschnittlichen Systemen hervorrufen und deshalb sehr energieeffizient arbeiten.

Energiesparverordnung

Die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, ist die Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden. Die neueste Fassung ist die EnEV 2014 (ab 1. Mai 2014), die die zuvor geltende EnEV 2009 ablöst.

Frischluftzuführung

Bei Hallen mit starkem Über- oder Unterdruck sowie in Produktionshallen mit stark schmutz- oder staubbehafteter Luft können die Infrarotheizungen raumluftunabhängig ausgeführt werden. Die Verbrennungsluft wird in diesem Fall von außen angesaugt, was entweder durch eine mehrschalige Dach-, bzw. Wanddurchführung oder auch getrennt erfolgt.

Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung gehört zur Gruppe der Flächenheizungen. Unter dem Fußboden verlegte Rohre werden mit einem Heizmedium, z. B. heißem Wasser, gefüllt und geben so die Wärme von unten an den Raum ab.

Gasstrahler

Ein Gasstrahler ist eine mit Gas betriebene Infrarotheizung. Sie kann sowohl ein Hellstrahler als auch ein Dunkelstrahler sein.

Gebäudepass

Energieausweis

Gebäudetechnik

Haustechnik, technische Gebäudeausrüstung oder Gebäudetechnik bezeichnen alle technischen Anlagen und Einrichtungen, die fest in einem Gebäude installiert sind, diesem funktionell zugeordnet werden können und für den Betrieb des Bauwerks notwendig sind.

Hallenheizungen – Wärme für Raumgiganten

Hallenheizung ist ein Sammelbegriff für verschiedene Technologien, die bei der Beheizung von Hallen (Nichtwohngebäude in Nichtgeschossbauweise) zum Einsatz kommen. Hallenheizungen müssen besondere Anforderungen erfüllen, um die Wärmeversorgung von Großräumen mit Grundflächen bis 50.000 Quadratmetern sowie Raumhöhen von 4 bis 20 Metern und mehr sicherzustellen. Dabei unterscheidet man zwischen Systemen, die die Funktion der Wärmeerzeugung übernehmen (Wärmeerzeuger), Systeme, die die Wärme übertragen (Wärmeübertrager) und Lösungen, die beide Funktionen in einem System abbilden. Außerdem unterscheidet man zwischen sogenannten zentralen und dezentralen Hallenheizungen.

Zentrale Hallenheizungen kombinieren zwei Technologien

Zentrale Heizungssysteme zeichnen sich dadurch aus, dass in einem „zentralen“ Heizraum mit Hilfe von Wärmeerzeugern Wasser oder Luft erwärmt werden. Zu diesen Systemen zählen:

  • zentrale Gaskessel
  • zentrale Ölkessel
  • zentrale Hackschnitzelkessel
  • Wärmepumpen

Gemeinsam ist diesen hydraulischen oder Warmluft-Systemen, dass sie nur in Kombination mit geeigneten Technologien funktionieren, die die erzeugte Wärme in das Gebäude transportieren und übertragen können. Die Wärmeenergie muss also vom „zentralen“ Heizraum dorthin transportiert werden, wo sie dann genutzt werden kann. Für die Wärmeübertragung in das Hallengebäude werden in der Regel diese Techniken eingesetzt:

  • Warmluftheizungen
  • Deckenstrahlplatten
  • Fußbodenheizungen

Zentrale Hallenheizungen können zur Wärmezeugung unterschiedliche Brennstoffe bzw. Primärenergien nutzen. Neben den oben genannten Primärenergien Gas, Öl und Holz können auch Kohle, Strom und biogene Energieträger eingesetzt werden. Für den Wärmetransport in das Gebäude bzw. zu den Wärmeübertragern werden Pumpen und Leitungssysteme benötigt, durch die zusätzlicher Energiebedarf und Übertragungsverluste entstehen.

Dezentrale Hallenheizungen verringern Aufwand und Verluste

Dezentrale Hallenheizungen kombinieren die beiden Funktionen Wärmeerzeugung und Wärmeübertragung in einem Gerät. Sie erzeugen die Wärme dort, wo sie auch gebraucht wird. Hierzu benötigen sie keinen separaten Heizraum und auch keine Pumpen oder Leitungen. Sie übertragen die Wärme mittels Warmluft oder Infrarot-Wärmestrahlung. Zu den dezentralen Hallenheizungen zählen folgende Lösungen:

  • Direktbefeuerte Warmlufterhitzer
  • Hellstrahler
  • Dunkelstrahler

Als Energieträger wurden für diese Hallenheizungen lange Zeit primär Gas oder biogene Gase genutzt. Die neue Generation dezentraler Dunkelstrahler-Systeme wie FUTURA oder MAXIMA E-Hybrid kann zudem mit den erneuerbaren Energien Wasserstoff sowie Strom betrieben werden.

Heizlast

Die Heizlast (auch Wärmebedarf) ist die Heizleistung, die für ein bestimmtes Gebäude oder einen bestimmten Raum benötigt wird, um diesen entsprechend zu temperieren. Er lässt sich anhand der Gebäudenutzung, der Dämmung und der Gebäudegröße mathematisch berechnen.

Heizstrahler

Infrarotheizung

Heizungstechnik

Unter Heizungstechnik versteht man alle technischen Einrichtungen, die zur Erwärmung von Räumen oder Objekten verwendet werden können.

Heizwert

Der Heizwert (HI) ist jene Wärmemenge, die bei der vollständigen Verbrennung einer Mengeneinheit eines Brennstoffes bei Gleichheit von Edukt- und Produkttemperatur (Bezugstemperatur ist i. d. R. 25°C) freigesetzt wird, wenn das gesamte bei der Verbrennung entstehende Wasser dampfförmig angenommen wird. Damit ist er um den Anteil der Verdampfungswärme des Wassers geringer als der Brennwert.

Hellstrahler

Der Hellstrahler ist eine Variante der Infrarotheizung. Die Erzeugung von Infrarotstrahlen geht durch die sichtbare Verbrennung eines Gas-Luft-Gemisches von statten. Dabei glühen Keramikplatten hell auf. Die Abgase dieser Infrarotsysteme werden nicht über geschlossene Systeme abgeführt, sondern müssen indirekt über die Raumluft entsorgt werden. Innerhalb der Strahlungsheizungen wird zwischen dem Hellstrahler mit offener Verbrennung und dem Dunkelstrahler mit geschlossener Verbrennung unterschieden.

Hilfsenergie

Sekundärenergie

Hybridsystem

Ein Hybridsystem ist ein System, das zwei Technologien miteinander verbindet. Das System H.Y.B.R.I.D. von KÜBLER ist ein Hybridsystem, das Hallenheizung, Restwärmenutzung und Digitalsteuerung verknüpft. Dabei wird die Infrarot-Hallenheizung über einen Wärmetauscher mit der hydraulischen Beheizung z. B. von Büroräumen verknüpft.

Industriehallenheizung

Industriehallenheizungen sind speziell für den Einsatz in Industriegebäuden und Hallen entwickelte Heizungssysteme. Durch ihre hohe Betriebssicherheit und geringe Amortisationszeit sind vor allem Dunkelstrahler für den Einsatz in Industriehallen und Lagerhallen geeignet.

Infrarot

Infrarot, Abkürzung IR, früher auch Ultrarot, bezeichnet den unsichtbaren Teil des elektromagnetischen Spektrums, der sich an den langwelligen Anteil (rot) des sichtbaren Lichtes anschließt und Wellenlängen λ zwischen etwa 800 nm und 1 mm umfasst. Infrarotstrahlen entwickeln beim Auftreffen auf feste oder flüssige Gegenstände Wärme.

Infrarotheizung

Heizungssysteme, die Infrarotstrahlung erzeugen und somit als Wärmequelle genutzt werden können. Diese Systeme zeichnen sich durch geringsten Wärmeverlust aus. Weitere Vorteile sind u. a.: Bis zu 54% Energie- und Kosteneinsparungen gegenüber herkömmlichen Systemen, das angenehme Raumklima (ähnlich dem natürlichen Wärmeprinzip der Sonne), niedrige Investitionskosten, kurze Amortisationszeiten, die Gleichmäßige Wärmeverteilung auch in schlecht gedämmten Hallen die kurzen Aufheizzeiten sowie das staub- und zugfreie Beheizungsprinzip. Besonders geeignet für große Räume und Flächen, liegt der Vorteil darin, dass die Objekte direkt erwärmt werden und nicht die Luft, die in hohen Räumen nach oben steigt. Von oben nach unten heizen ist somit nicht notwendig.

Infrarotstrahlen

Infrarotstrahlen sind Lichtwellen oberhalb des sichtbaren Bereichs. Diese Wärmestrahlung kann am ehesten mit der des Sonnenlichtes verglichen werden.

Infrarotstrahler

Infrarotstrahler sind Heizstrahler bzw. Strahlungsheizungen.

Infrarotstrahlung

elektromagnetische Strahlen

Infrarotstrahlungswirkungsgrad

Der Infrarotstrahlungswirkungsgrad ist ein quantitatives Kriterium für rationelle Energienutzung bei Infrarotstrahlern. Er gibt das Verhältnis von abgegebener Strahlungsleistung zur zugeführten Wärmebelastung an und steht somit für den Anteil der nutzbaren Energie im Aufenthaltsbereich. KÜBLER hat den Infrarotanteil und damit den Strahlungswirkungsgrad zu einem maßgeblichen Beurteilungskriterium für die Qualität moderner Heiztechniken in die Diskussion gebracht. Von internationaler Bedeutung ist das System zur Wirkungsgradmessung von Infrarotheizungen: RayLab – das vollautomatische System zur Messung des Strahlungswirkungsgrads von Infrarot-Industrieheizungen (Dunkel- / Hellstrahler) Das von KÜBLER entwickelte System RayLab ist als Methode B in der europäischen Norm verankert und ist nach wie vor die zuverlässigste Möglichkeit, um Messungen nach den neuen EN-Normen 416-2 und 419-2 durchzuführen. Durch die Systembewertung nach dem Strahlungswir-kungsgrad können enorme Einsparpotenziale im Energieverbrauch sowie im CO2-Ausstoß aufgedeckt werden.

Jaz

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) bezeichnet die Energieeffizienz einer Wärmepumpenanlage übers Jahr gesehen. Sie beschreibt das Verhältnis der tatsächlich im Jahresverlauf abgegebenen Wärme zur eingesetzten Antriebsenergie.

Konvektion

Mit Konvektion bezeichnet man die Erwärmung von Luft an heißen Oberflächen. In hohen Räumen ein unerwünschter Effekt, da warme Luft nach oben steigt und als Wärmepolster ungenutzt unter der Hallendecke verbleibt.

Konvektionsverlust

Konvektionsverlust ist die Luft, die sich z. B. an heißen Rohren von Heizungssystemen erwärmt, nach oben steigt und im Aufenthaltsbereich des Menschen so nicht nutzbar ist.

Korrosionsschutz

Der Einsatz von Dunkelstrahlern bzw. Infrarotheizungen zur Korrosionsvermeidung auf Lagerteilen findet statt durch:

1.) Reduktion der relativen Feuchte in der Luft und
2.) Erwärmung der Oberflächentemperatur von Lagerteilen, höher als die Umgebungsluft. Kondensation und dadurch Korrosion kann nur auf Lagerteilen erfolgen, deren Oberflächentemperatur geringer als die Temperatur der Umgebungsluft ist.

KÜBLER Wartungsvertrag

Die Rechtswirkung im Falle eines Wartungsvertrags ist die Verpflichtung des Herstellers einer Ware, gegenüber dem Käufer der Ware, diese in gewisser Regelmäßigkeit zu überprüfen und falls nötig auch zu reparieren. KÜBLER bietet eine Reihe lukrativer Wartungsmodelle, kostengünstig und individuell gestaltbar. Im Übrigen auch für Fremdgeräte. Unterm Strich ist regelmäßige Wartung von Heizsystemen kein Kosten- sondern ein Wirtschaftlichkeitsfaktor, der sich sogar schon in derselben Heizperiode bezahlt machen kann.

Optima Plus

Hochleistungssystem der KÜBLER GmbH (Prinzip Infrarotheizung bzw. Dunkelstrahler). Prämiert mit der internationalen Auszeichnung „Industrieheizung des Jahres“ 1996, setzt diese Gerätelinie seither Trends in Bezug auf den höchsten Wirkungsgrad und die erste Hallenheizung dieser Art, die Designansprüche erfüllt. Beim Optima wurde realisiert: Reduzierung der konvektiven Verluste, die Maximierung von Wärmeübergang und Rohrtemperaturen und die weitere Optimierung des Wirkungsgrads für mehr Direktwärme am Arbeitsplatz und weniger Energieeinsatz. Demnach entstehen Energieeinsparungen gegenüber konventionellen Systemen von mehr als 50%. Noch mehr Energieeffizienz bietet seit 2011 die neue Generation OPTIMA plus.

Primärenergie

Als Primärenergie bezeichnet man die Energie, die mit den natürlich vorkommenden Energieformen in fossilen (Erdöl, Kohle, Erdgas, Kernbrennstoffe) oder sonstigen natürlichen Energieträgern (Wasser, Wind, Sonne etc.) zur Verfügung steht. Diese können durch Verbrennung oder sonstige physikalische oder chemische Prozesse in Sekundärenergie (Wärme, Strom, Bewegung) umgesetzt werden.

R.O.S.S.Y®

R.O.S.S.Y® ist das Ressourcen optimierende Steuerungssystem für Hallenheizungen von KÜBLER. Das intelligente und selbstlernende System optimiert die Einschaltzeiten nach der Nachtabsenkung und den Energieverbrauch und setzt neue Standards in Bedienkomfort und Funktionalität. Wegen seiner Leistungsfähigkeit und seines messbaren Beitrags zur wirtschaftlicheren Betriebsweise von Hallenheizungen wurde R.O.S.S.Y® 2004 mit dem Innovationspreis des Bundeswirtschaftsministeriums ausgezeichnet.

Restwärmenutzung

Wärmerückgewinnung

Sammelabgasanlage

Im Gegensatz zur Einzelabgasführung werden die Infrarotheizungen bzw. Dunkelstrahler hier abgasseitig miteinander verbunden. Die Sammelabgasführung benötigt für mehrere Infrarotstrahler nur eine Dach- oder Wanddurchführung. Insgesamt können bis zu 20 Geräten gebündelt werden. Ein Sammelabgasventilator sorgt für die Druckverhältnisse im gesamten System.

Saugzugbrenner

Bei einem Saugzugbrenner wird der Unterdruck im Brenner durch einen Ventilator am anderen Ende des Rohrsystems erzeugt.

Schwarzstrahler

Dunkelstrahler

Sekundärenergie

Sekundärenergie ist die nach der Umwandlung von Primärenergie in sogenannte Nutzenergieträger verbleibende Energieform, die in erster Linie als elektrische oder thermische Energie vorliegt.

Stallheizung

Heizungssysteme, die speziell für den Einsatz in Ställen und zur Viehzucht entwickelt wurden. Als besonders geeignet haben sich hier die Infrarot- bzw. Dunkelstrahler erwiesen, da diese eine Staubaufwirbelung vermeiden und somit ein angenehmes Klima für die Aufzucht von Jungtieren schaffen.

Steuerungssystem

Moderne Steuerungssysteme ermöglichen die getrennte Temperaturführung unterschiedlicher Heizzonen wie z. B. das Einstellen von Tag- und Nachttemperaturen sowie von Feiertagen und Urlaubszeiten.

Strahlungsheizung

Eine dezentrale Heizung, deren Wärme in Form von Infrarotstrahlung übertragen wird. Sie hat sich als kosten-günstige und umweltschonende Variante der Hallenheizung bewährt.

Thermische Energie

Thermische Energie ist die Energie, die in der ungeordneten Bewegung der Atome oder Moleküle eines Stoffes gespeichert ist.

Unser CO2-Rechner

Ein von KÜBLER entwickeltes System zur schnellen überschlägigen Ermittlung von Einsparungen beim Primärenergieverbrauch und Emissionen auf Basis individueller Eingabeoptionen. Errechnen Sie Ihr Einsparpotential in unserem CO2-Rechner.

Warmwasserdeckenstrahlplatte

Deckenstrahlplatte oder auch Warmwasserdeckenstrahlplatte ist eine Art der Infrarotheizung. Hier wird heißes Wasser dazu genutzt um durch Rohre, geschweißt auf eine Metallplatte, eine hohe Oberflächentemperatur zu erzeugen, was zur Wärmestrahlung führt. Das heißt, dass die ganze Konstruktion erhitzt wird. Der Nachteil dieser Heizungssysteme ist die geringe Oberflächentemperatur gegenüber Gasstrahlern. Aus diesem Grund wird für eine gleichmäßige Wärmeverteilung eine große Heizfläche benötigt.

Warmwasserheizung

Ein Heizungssystem, das als Wärmetransportmedium heißes Wasser nutzt. Meist konvektive Systeme oder auch Deckenstrahlplatten, die einen zentralen Heizraum haben und von dort die Heizkörper mit heißem Wasser versorgen.

Wartung

Maßnahmen und Verfahren, die der Instandhaltung von technischen Einrichtungen und Systemen dienen. Vorteile regelmäßiger Wartungsmaßnahmen (i. d. R. 1x jährlich) sind eine sichere Verfügbarkeit der Anlage in der kalten Jahreszeit, gleich bleibend wirtschaftliche Betriebsweise, überschaubare Festpreise statt unkalkulierbar hohe Kosten bei Störung, verlängerter Lebenszyklus sowie gesicherte Garantiezeiten.

Wärme

Wärme ist eine physikalische Größe, die als transportierte thermische Energie verstanden wird.

Wärmebedarf

Der Wärmebedarf (auch: Heizlast) ist die Heizleistung, die für ein bestimmtes Gebäude oder einen bestimmten Raum benötigt wird, um diesen entsprechend zu temperieren. Er lässt sich anhand der Gebäudenutzung, der Dämmung und der Gebäudegröße mathematisch berechnen.

Wärmeleistung

Der Transport von Wärme innerhalb eines Körpers oder Flüssigkeit durch Diffusion aufgrund einer Temperaturdifferenz.

Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe ist eine technische Anlage, die es ermöglicht, thermische Energie einer Quelle (z.B. Umgebungsluft) auf ein höheres Temperaturniveau anzuheben und so an anderer Stelle z. B. für die Beheizung von Räumen oder zur Bereitstellung von Warmwasser nutzbar zu machen. Das Funktionsprinzip der am meisten verbreiteten Bauform ist wie folgt: In einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert ein Kältemittel, das bei der Quelltemperatur verdampft (Wärme wird aus der Quelle entnommen) und anschließend von einem Verdichter auf ein höheres Druck- und Temperaturniveau angehoben wird. Auf der Senkenseite (i. d. R. die Heizungsanlage) wird die Wärme abgegeben und das Medium anschließend in einer Drossel wieder auf den Anfangszusatand entspannt - der Kreislauf beginnt von vorne. Durch den Umstand, dass das Temperaturniveau der Quelle selbst abgesenkt wird, kann eine solche Anlage - bei entsprechender Anordnung der Komponenten - auch zu Kühlzwecken eingesetzt werden.

Wärmerückgewinnung

Als Wärmerückgewinnung bezeichnet man die Nutzbarmachung der in warmer Abluft, Abgas oder Abwasser enthaltenen Wärmeenergie. Diese wird über einen Wärmetauscher an ein Speichermedium übertragen und kann dann z. B. zur Warmwasserbereitung, hydraulischen Beheizung oder Luftvorwärmung genutzt werden.

Wärmestrahlung

Wärmestrahlung ist elektromagnetische Strahlung, die jeder Körper in Abhängigkeit seiner Temperatur aussendet.

Wärmetauscher

Ein Wärmetauscher ist ein Apparat zur Übertragung von thermischer Energie von einem Wärmestrom auf einen anderen. So kann z. B. die Restwärme aus Infrarot-Hallenheizungen für die Beheizung von Büroräumen oder warmes Brauchwasser verfügbar gemacht werden.

KÜBLER Hallenheizungen

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Jede Halle ist anders. Bei mehr als 30 Jahren Firmengeschichte gibt es kaum eine Anforderung, die uns fremd ist. Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir die passenden Lösungen umgesetzt. Wenn Sie bereit sind, wirtschaftlich erprobte Heizkonzepte für Ihre Halle umzusetzen, dann sind Sie bei uns richtig.
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