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Industriehalle mit Gleis, Regalen und Transportern

Wie Unternehmen heute die richtigen Weichen stellen

Die Wärmewende ist für KMU längst kein Zukunftsthema mehr – sondern eine aktuelle strategische Aufgabe. Das wurde im Rahmen des Webinars „Wärmewende 2030: Wie Sie heute die Weichen für eine effiziente und gesetzeskonforme Zukunft stellen" deutlich, das von der IHK Trier gemeinsam mit der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz organisiert wurde. In seinem Vortrag gab Thomas Kübler (KÜBLER GmbH Energiesparende Hallenheizungen) praxisnahe Einblicke in die politischen Rahmenbedingungen und zeigte, wie Unternehmen die Wärmewende wirtschaftlich umsetzen können – insbesondere in Hallen- und Nichtwohngebäuden.

Dabei setzte der erfahrene Unternehmer zentrale Impulse:

→ Wärme ist der Schlüssel zur Energiewende
Bis zu 70 % des Energieverbrauchs in Unternehmen entfallen auf Wärme – hier liegt der größte Hebel.

→ Effizienz vor Energieträger
Nicht die Frage nach Gas, Strom oder Wasserstoff steht am Anfang, sondern die Optimierung des bestehenden Systems.

→ Spezifische Anforderungen von Hallen
Hohe Räume, Luftschichtung und geringe Nutzungszeiten machen klassische Warmluftlösungen oft ineffizient.

→ Technologieoffenheit statt Technologiezwang
Entscheidend ist die CO₂-Reduktion – nicht die Festlegung auf eine einzelne Lösung.

→ Infrarot als effizienter Ansatz
Gerichtete Wärme reduziert Verluste, ermöglicht schnelle Aufheizung und steigert die Akzeptanz bei Nutzenden.

→ Energieflexibilität schafft Zukunftssicherheit
Systeme, die verschiedene Energiequellen integrieren, erhöhen Resilienz und Wirtschaftlichkeit.

→ Digitalisierung als Enabler
Messbarkeit und Steuerbarkeit sind zentrale Voraussetzungen für ein wirtschaftliches Wärmemanagement.

Moderiert von Sarah Sousa, Referentin für Energie und Umwelt bei der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz, richtete sich das Webseminar auch im zweiten Fachvortrag von Nicola Kimiaie vom Mittelstand-Digital Zentrum Franken an Mitarbeiter Mitarbeiterinnen und Entscheider und Entscheiderinnen von KMUs. Denn gerade kleine und mittlere Unternehmen würden von der Wärmewende vor neue technische, wirtschaftliche und regulatorische Herausforderungen gestellt. Gleichzeitig jedoch könnten sich große Chancen eröffnen, Energie effizienter zu nutzen, Kosten zu senken und neue Formen der Wärmeversorgung zu erschließen.

Fazit:
Die Wärmewende beginnt mit Effizienz – und ist in vielen Fällen wirtschaftlich schneller realisierbar als angenommen (oft innerhalb von 5–7 Jahren). Für KMU bedeutet das: Wer heute handelt, kann nicht nur regulatorische Anforderungen erfüllen, sondern auch langfristig Kosten senken und Wettbewerbsvorteile sichern.

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KÜBLER Hallenheizungen

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