Zurück

Nachhaltige Wärme für das Heizkraftwerk Berlin-Mitte

27. Juni 2024
Blick in den fast 30 Meter hohen Hallenkomplex mit den schwarz lackierten Optima Infrarot-Hallenheizungen von KÜBLER.

Vierzehn Jahre nach der Inbetriebnahme des innovativen H.Y.B.R.I.D.-Heizungssystems im Heizkraftwerk Berlin-Mitte zieht Dimitri Hegemann, Kulturmanager und Geschäftsführer des Heizkraftwerks, positive Bilanz: „Eine bessere Heizung für unsere Zwecke gibt es nicht.“

 Das Heizkraftwerk in der Köpenicker Straße 70 ist ein Stück Berliner Industriegeschichte. Eine Kathedrale aus Beton und Stahl mit gigantischen Ausmaßen und einer Höhe von fast 30 Metern. Von Techno-Papst Dimitri Hegemann als Event-Location entdeckt, stellte sich die Frage:

„Wie kriegt Ihr diese Kiste heiß?“

 2010 fand man die Lösung. Der imposante Gebäudekomplex wurde mit einem modernen Infrarot-Heizungssystem von KÜBLER ausgestattet. Die Wahl fiel auf das H.Y.B.R.I.D.-System, das durch seine hohe Effizienz und Nachhaltigkeit besticht und mehrfach ausgezeichnet wurde, darunter mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Dimitri Hegemann: „Wir konnten durch das H.Y.B.R.I.D.-System nicht nur sparsam mit Infrarot heizen, sondern die Energie aus der Abwärme auch noch perfekt für die konventionellen Heizungen verwenden.“ Und Klaus Bernzen, Technischer Leiter im Heizkraftwerk, unterstreicht:

„Die Restwärmenutzung der Infrarotheizungen kam unserem ökologischen Anspruch zusätzlich entgegen.“

Das H.Y.B.R.I.D.-System von KÜBLER kombiniert hochmoderne IR-Technologie mit integrierter Restwärmenutzung. Die Anlage umfasst heute 36 schwarz lackierte Optima-Geräte und vier Wärmetauscher, die die erzeugte Restwärme effizient in zwei große Pufferspeicher einspeisen. Diese fortschrittliche Technik ermöglicht die Beheizung des gesamten 10.000 Quadratmeter großen und fast 30 Meter hohen Gebäudekomplexes auf nachhaltige Weise.

Dimitri Hegemann, bekannt für seine visionären Projekte und als Betreiber des weltberühmten Techno-Clubs Tresor, der sich in einem Teil des Heizkraftwerks befindet, lobt die Heizlösung von KÜBLER:

„Die hybride Infrarotheizung passt immer noch, weil sie nachhaltig ist. Eine Luftheizung wäre viel zu aufwändig, viel zu teuer und viel zu wenig nachhaltig gewesen.“

Nachhaltigkeit und Kultur im Einklang ‑ das Heizkraftwerk Berlin-Mitte ist heute eine kulturelle Hochburg und zieht jährlich 60.000 bis 70.000 Besucher an. Es dient als Veranstaltungsort für Ausstellungen, Konzerte, Filmaufnahmen und Firmenevents. Übrigens: Besonders stolz ist man auf die Ernennung der Techno-Kultur zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe im Jahr 2024, was auch die hohe Bedeutung der Kultur Kathedrale in Berlin Mitte unterstreicht.

Alles, was Sie über energiesparende Hallenheizungen in der Praxis wissen sollten
Energiesparen ist ein großes Thema – branchenübergreifend. Wenn Sie Schluss mit ineffizienten Heizungsanlagen machen wollen, ist unser Ratgeber genau richtig für Sie!
Kostenlosen Ratgeber anfordern
Das könnte Sie auch interessieren
  • Ludwigshafen, August 2022. Als energiepolitischer Sprecher der der Grünen Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz hat Fabian Ehmann die Firma KÜBLER auf dem Programm seiner Sommerreise. Gemeinsam mit seinen Parteikollegen aus Ludwigshafen, Hans-Uwe Daumann (Fraktionsvorsitzender und Aufsichtstrat der TWL), Regina Keßler (Beisitzerin im Vorstand) und Diethelm Messinger (Schatzmeister) ist er zu Besuch beim Ludwigshafener Hallenheizungsspezialist, um sich ein Bild von den neuesten Entwicklungen für die klimafreundliche Beheizung von Industrie- und Gewerbehallen zu machen. Und natürlich stand auch das Heizungsgesetz auf der Agenda.
  • 65 Prozent regenerative Energien will die Bundesregierung ab 2024. „Kann sie haben“, sagt Thomas Kübler, Gründer und Geschäftsführer der KÜBLER GmbH aus Ludwigshafen. Auf der ISH präsentiert der Hallenheizungsspezialist seine jüngsten Entwicklungen und Weltneuheiten. Es handelt sich um gleich drei Systeme, mit denen Unternehmen Geld sparen und ihren Teil zur Energiewende beitragen können.
  • 55 Prozent weniger CO2-Emissionen bis 2030, 80 bis 95 Prozent bis 2050 – so die Ziele der Bundesregierung für den Gebäudesektor. Neben Wohn- und Büroge-bäuden wird hier auch ein großer Bedarf bei industriellen Gebäuden (Fertigungshallen etc.) gesehen. In diesem Bereich erreichen die Heizungssysteme des Ludwigshafener Infrarotspezialisten KÜBLER bereits heute den Anforderungsstandard des nächsten Jahrzehnts. Den entscheidenden Innovationsschritt auf der Etappe 2050 verspricht jetzt ein gemeinsames Forschungsvorhaben von KÜBLER und der TU Kaiserslautern mit dem Titel InfraEff. Unterstützt und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – BMBF. Am 13. März trafen sich die Kooperationspartner zum Startschuss in Ludwigshafen.
  • Hohe Hallen – hohe Energieverbräuche. Da lohnt sich der genaue Blick. Wer wissen will, wo Energie verheizt wird, braucht Transparenz. Den Durchblick, ob und wo Wärme ungenutzt verpufft und so unnötig hohe Kosten und Emissionen verursacht. Durch zu lang geöffnete Hallentore zum Beispiel. Durch Beheizung ungenutzter Hallenareale. Oder durch suboptimale Aufheizzeiten. Ein smartes Tool des Hallenheizungsspezialisten KÜBLER schafft jetzt Klarheit: Das WärmeManagement System E.M.M.A. Es sorgt damit für reduzierte Kosten, weniger CO2 und mehr Effizienz in industriellen Heizprozessen.
KÜBLER Hallenheizungen
Lassen Sie uns gemeinsam den nächsten Schritt gehen
Jede Halle ist anders. Bei mehr als 30 Jahren Firmengeschichte gibt es kaum eine Anforderung, die uns fremd ist. Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir die passenden Lösungen umgesetzt. Wenn Sie bereit sind, wirtschaftlich erprobte Heizkonzepte für Ihre Halle umzusetzen, dann sind Sie bei uns richtig.
Jetzt Beratungstermin vereinbaren
Jetzt Ratgeber anfordern